Grüner Ring Zittau

Ein grüner Ring mit einem Umfang von drei Kilometern umschließt die Altstadt Zittaus, so als habe sie sich einen Blumenkranz umgelegt. Hier reihen sich viele Sehenswürdigkeiten, interessante Bauwerke und romantische Fleckchen wie an einer Perlenkette aneinander. Die Fleischerbastei mit der Blumenuhr und dem Glockenspiel aus Meißner Porzellan bilden zweifellos einen Höhepunkt innerhalb dieser Parkanlage. Außerdem kann man in dieser zahlreiche Naturdenkmale, wie die alte Platane auf der Krokuswiese und einen alten Mammutbaumstumpf bewundern, an Brunnen, wie dem bei den Zittauern beliebtesten „Schleifermännchen“ verweilen und auf Kinderspielplätzen toben.

Der grüne Ring hat eine lange Geschichte, hier erhob sich einst die Stadtmauer der wehrhaften Stadt. Zwischen 1824 und 1870 wurde sie fast vollständig abgetragen. So entstand der Freiraum für den späteren grünen Ring. Das  Planungskonzept des ersten öffentlich zugänglichen Teils der Parkanlage nördlich und südlich der Fleischerbastei wurde von Friedrich Zischling, einem Mitarbeiter des Gärtners von Johann Wolfgang von Goethe, erarbeitet.