LEISTUNG LEIDENSCHAFT LAUSITZ
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Geschichte der Lausitz

Geschichte der Lausitz

Im 4. Jahrhundert v.Chr. siedelten die ersten Menschen in der Lausitz. 600 Jahre später lebten hier germanische Stämme, die den Landstrich aber nach und nach den Slawen, den Vorfahren der heutigen Sorben, überließen.

Ab dem Jahr 919 mussten sich die Lausitzer regelmäßig auf neue "Chefs" einstellen. Zwischen deutschen Fürsten sowie polnischen und böhmischen Königshäusern wurde die Lausitz bis in die Mitte des 17. Jh. quasi herumgereicht. Doch darauf stellten sich die Bewohner ein. Eine geniale Idee verhalf Ihnen zum Reichtum: Um Handelswege vor geldgierigen Raubrittern zu schützen, gründeten Bautzen, Görlitz, Kamenz, Lauban (heute in Polen), Löbau und Zittau den Sechsstädtebund (1346). In diesen Städten fühlten sich die Händler sicher und ließen jede Menge Taler in die Kassen klimpern.

Mit dem Ende des Dreißigjährigen Krieges wurde die Lausitz unter Sachsen, Preußen und Hohenzollern aufgeteilt. Ende des 17. Jahrhunderts blühte das Tuchmacherhandwerk durch Einwanderer aus Böhmen, Frankreich und Holland in seiner ganzen Pracht auf. Zudem entstanden Töpferzentren in Neukirch und Pulsnitz.

Zwischen 1740 und 1813 roch es arg nach Schießpulver in den Lausitzer Tälern. Drei große Kriege brachten Leid in die Häuser. Nach der Niederlage Napoleons bekam Preußen die Niederlausitz und den nördlichen Teil der Oberlausitz von Sachsen.

Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden im Zuge der Industrialisierung Bahnlinien, die Glasindustrie gedieh und die Kohle wurde zum braunen Gold - die Region wurde zum Kohle und Energiezentrum der DDR. Nach der Wende ging mit dem einsetzenden Strukturwandel die Förderung und folglich auch die Beschäftigtenzahl des Lausitzer Braunkohlenbergbaus erheblich zurück. Heute konzentriert man sich auf effektive Großtagebaue. Auch wenn die Braunkohlenindustrie im Gegensatz zu vergangenen Zeiten an Bedeutung verloren hat, so ist sie immer noch ein wirtschaftliches Rückgrat der Region.