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Neue gesundheitsbezogene Studiengänge in Senftenberg: Pflegewissenschaft und Therapiewissenschaften

Neue gesundheitsbezogene Studiengänge in Senftenberg: Pflegewissenschaft und Therapiewissenschaften
Neue gesundheitsbezogene Studiengänge in Senftenberg: Pflegewissenschaft und Therapiewissenschaften

Zu den Zukunftsfeldern der Hochschule Lausitz zählt der Gesundheitsschwerpunkt, der ab 1. Juli 2013 auch in der neuen Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg weiterentwickelt werden soll.

Zum Wintersemester 2013/2014 werden am Studienort Senftenberg die neuen gesundheitsbezogenen Bachelorstudiengänge Pflegewissenschaft und Therapiewissenschaften implementiert. Diese beiden Studiengänge führen jeweils zu einem Bachelorabschluss, der den ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss darstellt, und einem Berufsabschluss. So ist das Studium der Pflegewissenschaft zugleich mit einem Berufsabschluss in der Gesundheits- und Krankenpflege oder Altenpflege verbunden. Das Studium der Therapiewissenschaften führt zusätzlich zu einem beruflichen Abschluss in der Physiotherapie.

Das praxis- und wissenschaftsorientierte Studium der Pflegewissenschaft erfordert einen Ausbildungsvertrag mit einer Kooperationsklinik/Kooperationseinrichtung und ist dann auch mit einer Ausbildungsvergütung verknüpft. Die Studierenden erwerben Kompetenzen, um Menschen in Situationen der gesundheitlichen Beeinträchtigung bei der Bewältigung von Erkrankungen zu unterstützen, zu beraten und zur Wiederherstellung von Gesundheit beitragen zu können. Nach vier Jahren endet die berufliche Ausbildung mit der staatlichen Prüfung in der Gesundheits- und Krankenpflege beziehungsweise Altenpflege und zugleich schließt das Studium mit der Bachelor-Thesis ab. Unter anderem sind Pflegewissenschaftler mit dem Abschluss Bachelor of Sciencezuständig für die professionelle Erhebung des Pflegebedarfs, die Planung und Durchführung der Pflege bei Patienten/Klienten in hochkomplexen Krankheitssituationen. Sie beraten Patienten/Klienten und Angehörige, damit diese mit den Folgen der Erkrankung, mit den Einschränkungen des Alters zurechtkommen oder Gesundheitsgefahren frühzeitig erkennen. Auch übernehmen sie Verantwortung für Aufgaben in der pflegerischen Arbeitsorganisation und wirken an der Entwicklung von Konzepten zur pflegerischen/gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung mit.

Ebenfalls wissenschafts- wie praxisorientiert  ist der neue achtsemestrige Studiengang Therapiewissenschaften mit dem Schwerpunkt Physiotherapie mit dem Abschluss Bachelor of Science. Die Studierenden führen zugleich den Status von Auszubildenden. Die berufliche Ausbildung endet nach vier Jahren mit der Prüfung zum staatlich anerkannten Physiotherapeuten. Gleichfalls nach vier Jahren endet die hochschulische Ausbildung mit der Bachelor-Thesis.

Studiengebühren und Schulgeld werden nicht erhoben. Die Absolventen sind unter anderem zuständig für die physiotherapeutische Befunderhebung, für die Therapieplanung und die Überprüfung deren Wirkungsweise. Sie beraten Patienten und leiten diese unter anderem im Bereich von Aktivität und Bewegung an. Ebenso bringen sie wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Physiotherapieforschung in der Praxis zur Anwendung, arbeiten im interprofessionellen Team mit Ärzten und anderen Therapeuten zusammen, organisieren die Arbeit im Team der Physiotherapeuten. Zu ihren Aufgaben gehört es auch, wissenschaftliche Konzepte zur Versorgung der Bevölkerung mit physiotherapeutischen Angeboten zu entwickeln.

Die Absolventen beider neuer Studiengänge erwerben Qualifikationen für ein Masterstudium in den Bereichen Berufspädagogik Pflege und Gesundheit, Gesundheitsmanagement/ Gesundheitsökonomie, Gesundheitswissenschaften. Gesundheitsbezogene Masterstudiengänge sind in Vorbereitung.

Bewerbungen für die neuen Bachelorstudiengänge Pflegewissenschaft und Therapiewissenschaften sind bis zum 4. Oktober 2013 möglich.

Kontakt für weitere Informationen:

E-Mail: studierenden-service@hs-lausitz.de

Tel.:    03573 85-733

Fax:    03573 85-258

http://www.hs-lausitz.de/

Bei offenen Fragen können sich Interessierte auch an die Beauftragte für die Einrichtung gesundheitsbezogener Studiengänge am Hochschulstandort Senftenberg, Prof. Dr. Barbara Knigge-Demal, E-Mail: Barbara.Knigge-Demal@HS-Lausitz.de, wenden.

Zum Foto: Exzellente Voraussetzungen für die gesundheitsbezogenen Studiengänge am Studienort Senftenberg sind im neuen Laborgebäude für die Physiotherapie und Medizintechnik vorhanden. Hier Studentinnen aus dem Bachelorstudiengang Physiotherapie. Foto: Prof. Dr. Sven Michel

 

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