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Lausitzer WissenschaftsTransferpreis 2014

Lausitzer WissenschaftsTransferpreis 2014
Lausitzer WissenschaftsTransferpreis 2014

Erstmals werden drei Preise vergeben

Die Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V. schreibt zum dritten Mal den Lausitzer WissenschaftsTransferpreis (LWTP) aus. Dabei werden erstmals an alle drei Finalisten Geldpreise vergeben. Bis zum 31. Januar 2014 können sich Lausitzer Unternehmen und Hochschulen bewerben, die miteinander kooperieren.

Der seit 2012 vergebene Lausitzer WissenschaftsTransferpreis zeichnet herausragende Projekte aus, die Entwicklungs-, Technologie-, Wissens- und Praxistransfer vorantreiben. „Wenn wir Wirtschaftswachstum in der Lausitz wollen, dann brauchen wir stabile, wettbewerbsfähige Unternehmen. Hochschulen und Unternehmen gemeinsam schaffen anwendungsorientierten Innovationstransfer in Industrie, Gewerbe und Dienstleistungen. Mit dem LWTP wollen wir Wissenschaft und Wirtschaft enger vernetzen, denn das Zusammenbringen beider Seiten ist kein Selbstläufer. Gerade die kleinen und mittleren Unternehmen brauchen bei der Entwicklung neuer Produkte und Verfahren Unterstützung. In den Lausitzer Hochschulen finden sie kompetente Partner für die Sicherung von Innovationen und Fachkräften“, so der WiL-Vorsitzende Dr. Hermann Borghorst bei der Vorstellung des aktuellen Wettbewerbsjahres heute in Schwarzheide.

Im dritten Jahr gibt es beim Lausitzer WissenschaftsTransferpreis einige Neuerungen in der Ausschreibung. Wie in den Vorjahren ist der LWTP mit 10.000 Euro dotiert, dieses Mal allerdings verteilt auf 5.000 € für den ersten, 3.000 € für den zweiten und 2.000 € für den dritten Preis. „Mit dieser Neuerung wollen wir den Lausitzer WissenschaftsTransferpreis noch attraktiver machen. Die eingereichten Projekte der Vorjahre haben uns gezeigt: Es gibt eine Vielzahl herausragender Kooperationen zwischen Lausitzer Unternehmen und Hochschulen. Daher möchten wir nicht nur das beste Entwicklungsprojekt mit einem Geldpreis auszeichnen, sondern auch die Zweit- und Drittplatzierten“, erläuterte Dr. Karl Heinz Tebel, LWTP-Juryvorsitzender und Stellvertretender Vorsitzender der WiL. Aufgrund der stetig steigenden Bewerberzahlen für den LWTP wird eine weitere Neuerung geben: Bei mehr als acht eingereichten Projekten wird eine Vorauswahl getroffen und die Jury wählt die drei Preisträger aus diesen Nominierten.

Vorjahressieger Prof. Dr. Jörg Nolte von der BTU sagte am Mittwoch in Schwarzheide: „Es gibt in der Lausitz nicht wenige innovative mittelständische Unternehmen, die aufgrund des hohen Marktdrucks, unter dem sie permanent stehen, ausgerechnet für ihre zukunftssichernde, vorausschauende Forschung nur unzureichend Zeit und Ressourcen aufbringen können. Eine enge Zusammenarbeit mit den Lausitzer Hochschulen ist hier für alle von Vorteil und bringt Impulse für die Forschung. Die Mittelstandsprogramme des BMBF, BMWI und des Landes Brandenburg sind hier ein exzellenter Einstieg für einen finanziellen Anschub. Wenn sich wie in unserem Falle die richtigen Partner finden, ergeben sich daraus nicht selten langfristige erfolgreiche Kooperationen. Die Technologietransferstelle der BTU hat eine gute Übersicht über die Forschungsaktivitäten der Lehrstühle und hilft gerne bei der Vermittlung von Kontakten.“

Kai Garweg, Geschäftsführer der Gesellschaft für System- und Tankanlagentechnik mbH ergänzte: „Als kleines Familienunternehmen haben wir uns vor drei Jahren erstmals mit einer Universität an ein größeres Forschungsprojekt gewagt. Dass sich diese Kooperation gelohnt hat, zeigt uns nicht nur der erste Preis beim LWTP 2013. Wir haben zudem Know-How für unser Unternehmen gewonnen und einen neuen Mitarbeiter. Daher unterstützen wir das Anliegen der Wirtschaftsinitiative Lausitz, mit dem Preis die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft auszubauen, seit diesem Sommer auch als neues WiL-Mitglied.“

Die GST mbH aus Cottbus und der Lehrstuhl Verteilte Systeme/Betriebssysteme der damaligen BTU Cottbus erhielten im Frühjahr den Lausitzer WissenschaftsTransferpreis 2013 für ihr Projekt „4D-Cast - Nichtinvasive, selbst-organisierende, drahtlose Sensortechniken zur Überwachung von technischen Anlagen mit hohem Gefahrenpotential am Beispiel einer Tankstelle“. Ziel des Projektes war es, die Gefahrenabwehr auf Tankstellen zu unterstützen, die Funktionsfähigkeit von Geräten und Anlagen zu überwachen und die Wartungsintervalle zu optimieren.

Um den LWTP können sich Lausitzer Hochschulen bewerben, die mit Unternehmen in der Lausitz kooperieren und Lausitzer Unternehmen, die mit einer Hochschule oder wissenschaftlichen Einrichtung inner- oder außerhalb der Lausitz kooperieren. Die Projekte sollten weitestgehend abgeschlossen sein, der Abschluss nicht länger als drei Jahre zurückliegen. nschaftsTransferpreis LWTPausnen gern in einem Pressegespräch vorstellenBewerbungsschluss ist der 31. Januar 2014. Anschließend entscheidet eine Jury mit Experten und Partnern aus Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft über den Preisträger. Die feierliche Preisverleihung findet im Frühjahr 2014 statt.

Bewerbungen für den LWTP 2014 sind bis zum 31.01.2014 einzureichen bei der: 
Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V.
Geschäftsführer Herrn Dr. Hubert Lerche
Altmarkt 17, 03046 Cottbus
Tel.: 0355/ 2891 3090
oder
Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V.
Geschäftsführer Herrn Dr. Hubert Lerche
Straße E Nr. 8, 02977 Hoyerswerda
Tel.: 03571/ 459 84 28

Ihr Gesprächspartner für weitere Informationen ist:
Dr. Hubert Lerche, Geschäftsführer Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V.
Telefon (03 55) 28 91 30 91, Fax (03 55) 28 91 30 99, h.lerche@wil-ev.de

Anlagen:         LWTP 2014 – Ausschreibung, LWTP-Flyer

(Foto: WiL) v.l.n.r.:
Dr. Hermann Borghorst, Vorsitzender des Vorstandes WiL
Prof. Dr.-Ing. Jörg Nolte, Inhaber des Lehrstuhls Verteilte Systeme/Betriebssysteme der BTU Cottbus-Senftenberg und Vorjahressieger
Kai Garweg, Geschäftsführer GST Gesellschaft für System- und Tankanlagentechnik mbH und Vorjahressieger
Dipl.-Ing. Markus Stabler, Leiter der Technologietransferstelle der BTU Cottbus-Senftenberg
Dr. Karl Heinz Tebel, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes WiL und Vorsitzender der Jury des LWTP

 

 

 

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