LEISTUNG LEIDENSCHAFT LAUSITZ
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Resolution: Braunkohle unverzichtbar

Resolution: Braunkohle unverzichtbar

Feststellungen und Forderungen der Wirtschaft:

1. Die Technologien zur energetischen und stofflichen Nutzung der deutschen Braunkohle bedürfen jetzt und in Zukunft einer sicheren Basis.

2. Die Benachteiligung der Braunkohle im Emissionshandel ist zu beseitigen.

3. Die Einnahmen des Staates aus den Emissionszertifikaten sind für die Forschung und Effizienzverbesserung aller Energieträger zu nutzen.

4. Begleitend zum CCS-Gesetzgebungsprozess ist es notwendig, dass sich Politik und Wirtschaft klar zu dieser Technologie bekennen.

5. Die Forschungsvorhaben zur stofflichen Nutzung der Braunkohle sind entsprechend zu unterstützen und auszubauen.

6. Die in Deutschland gewonnenen Erfahrungen bei der Renaturierung ehemaliger Tagebaufelder sind verstärkt international zu vermarkten.

Solange keine grundlastfähigen und zugleich wirtschaftlichen Alternativen auf Basis erneuerbarer Energien bestehen, mit denen eine sichere und ökonomisch sinnvolle Stromversorgung für das Industrieland Deutschland gewährleistet werden kann, ist die Braunkohle unverzichtbar. Bei der Rohstoffversorgung gilt sie als eine zuverlässige Quelle in einem Zeitraum knapper werdender Ölvorräte. Regenerative Energiequellen werden schrittweise einen größeren Anteil der Stromproduktion übernehmen. Für eine stabile und sichere Energieversorgung benötigt Deutschland jedoch noch auf lange Zeit die ergänzende Grundversorgung durch konventionelle Kraftwerke. Das Thema CCS ist dabei von großer Bedeutung. Die CCS-Technologie kann wesentlich zur Erreichung der klimapolitischen Ziele beitragen und zugleich als zukunftsfähiger Forschungsschwerpunkt dem Standort Deutschland eine wichtige Technologieführerschaft sichern. Jüngst vom Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Prof. Hans Joachim Schellnhuber, geäußerten Zweifel an der künftigen Wirtschaftlichkeit der Braunkohleverstromung legen die Hand an eine der erfolgreichsten Wirtschaftsbranchen im Bezirk der IHK Cottbus. Gerade die Lausitz verfügt über einen modernen, effektiven und äußerst wettbewerbsfähigen Kraftwerkspark. Die Nachfrage nach Braunkohlestrom ist – auch vor dem Hintergrund des Atomausstieges – langfristig gesichert. Damit ist Strom aus heimischer Braunkohle auch unter dem Aspekt des Emissionshandels ein klar kalkulierbares, wirtschaftliches Produkt. Die Resolution ist in ihrem vollen Wortlaut auch online als PDF-Datei unter www.cottbus.ihk.de zu finden. Mit freundlichen Grüßen Daniela Tober Industrie- und Handelskammer Cottbus Bereich Öffentlichkeitsarbeit Goethestraße 1 03046 Cottbus Tel.: 0355 365-2402 Fax: 0355 36526-2402 E-Mail tober@cottbus.ihk.de Internet http://www.cottbus.ihk.de