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4. Regionalforum der Energieregion Lausitz in Doberlug-Kirchhain

4. Regionalforum der Energieregion Lausitz in Doberlug-Kirchhain
4. Regionalforum der Energieregion Lausitz in Doberlug-Kirchhain

Kompetenzfeld Metall war ein Schwerpunkt auf der Konferenz/Hinweis auf die Erste Brandenburgische Landesausstellung 2014 in Doberlug-Kichhain

Beim diesjährigen Regionalforum der Energieregion Lausitz  „Gemeinsam Perspektiven entwickeln“ fanden sich über 100 Vertreter aus der Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung, Kammern und Verbänden, Politik und Sozialverbänden am 22. Oktober 2013im Refektorium in Doberlug-Kirchhain zusammen. Der Tagungsort wurde ganz bewusst gewählt, findet dort doch im kommenden Jahr vom 7. Juni bis 2. November die Erste Brandenburgische Landesausstellung „Preußen und Sachsen – Szenen einer Nachbarschaft“ unter dem Motto „Wo Preußen Sachsen küsst“ statt. „Das ist ein Höhepunkt, der eine neue Qualität im Kulturleben des Landkreises und darüber hinaus markiert und durch die Bündelung der kulturtouristischen Angebote eine stärkere Sichtbarkeit und Wahrnehmung der Region erzeugen soll. Wir versprechen uns davon in der gesamten Energieregion Lausitz einen Impuls im Kulturtourismus und hoffen auf einen regen Zuspruch“, sagte der Sprecher der Energieregion Lausitz und Elbe-Elster-Landrat Christian Heinrich-Jaschinski zum Auftakt.

Neben der traditionellen Berichterstattung zu aktuellen Vorhaben aus den drei Foren der Energieregion Lausitz widmete sich das Regionalforum in diesem Jahr dem aus der Kompetenzfeldanalyse der Energieregion Lausitz identifizierten Kompetenzfeld Metall. Mit 5.426 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist es eines der stärksten Branchen in der Energieregion Lausitz und macht einen Anteil von 14,6 Prozent im Land Brandenburg. „Wir haben uns ganz bewusst dafür entschieden, in diesem Jahr einen stärkeren Fokus auf die metallverarbeitende Branche zu legen. Dies auch vor dem Hintergrund, dass innerhalb der Energieregion Lausitz der Metallbereich gleichverteilt sehr gut aufgestellt ist. Diese Basis ist bei keinem anderen Kompetenzfeld in der Form gegeben.“, sagt Norman Müller, Geschäftsführer der Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH.

Prof. Dr. Ulrich Berger, Sprecher Cluster Metall im Land Brandenburg und Leiter des Lehrstuhls Automatisierungstechnik an der BTU Cottbus-Senftenberg,betonte in seinem Fachvortrag, dass das Industrieland Brandenburg weiter zu sichern und auszubauen sei. „Neben der Erhöhung des digitalen Datenübertragungsnetzes bei den 1.039 vorhandenen Gewerbeflächen in Brandenburg muss es Ziel sein, eine energieeffizientere Produktion voran zu bringen.“, so Prof. Berger.

Dies deckt sich mit den Erkenntnissen, die in der Wirtschaftskrise gesammelt werden konnten. Länder und Regionen mit höherem Industrieanteil haben die Krise besser gemeistert.

Entscheidend ist hierbei auch der Exportanteil. Dr. Carsten Enneper, Leiter der Abteilung Wirtschafts- und Energiepolitik aus dem Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, wies in seinem Grußwort auf den gestiegenen Export der Brandenburger Wirtschaft von 15,2 Mrd. Euro hin.

Dies konnte auch die Kjellberg Plasma und Maschinen GmbH eindrucksvoll mit Zahlen belegen. Das Unternehmen exportiert über 70 % in über 60 Ländern. „Obwohl es aufgrund der zahlreichen Zertifizierungen im Ausland und der mehrsprachigen Vertriebspartner ein teures Geschäft ist, waren es gerade die Exporte in die asiatischen Staaten, die das Unternehmen gut durch die Wirtschaftskrise gebracht haben.“, sagt Carsten Trentau, Prokurist und Leiter im Vertrieb der Kjellberg GmbH. Das 1922 gegründete Unternehmen setzt auch zukünftig auf Innovation. „Viele Aussichten bestehen in der weiteren Entwicklung im Bereich Laserschweißen und Laserschneiden.“, so der Vertriebsleiter weiter.

„Wie innerhalb der Regionalkonferenz Herr Hoffmann, Geschäftsführer der uesa GmbH, zur Kompetenzfeldanalyse der Prognos AG an gleicher Stelle schon sehr eindrucksvoll deutlich machte, zeigt auch das Beispiel Kjellberg, dass es entscheidend ist Erträge in den F&E-Bereich wieder zu investieren und gleichzeitig den Auslandsvertrieb auszubauen. Dieser Gleichklang scheint ein Erfolgsrezept zu sein, gerade auch in eher ländlich geprägten Landkreisen Wachstum zu generieren.“, so Norman Müller.

Dr. Steffen Kammradt, Sprecher der Geschäftsführung der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH führte im Zusammenhang mit der Clusterentwicklung Brandenburg/Berlin-Brandenburg aus, dass es Ziel ist weitere Handlungsfelder im Land zu identifizieren und Projekte mit regionalen Partnern zur Umsetzung zu bringen. „Die  Kompetenzfeldanalyse im Zukunftsdialog Energieregion Lausitz ist hier ein Wegweiser, der eine regionale Profilierung erkennbar macht.“, so Dr. Kammradt. „Damit lassen sich neben der Vielfalt an vorhandenen Branchenfeldern konkrete Stärken ableiten.“

„Das Regionalforum als zentrale Plattform von Projektpartner und Akteuren der Energieregion Lausitz konnte wieder Impulse für den Zukunftsdialog Energieregion Lausitz setzen“, sagt Norman Müller, Geschäftsführer der Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH. „Wichtig ist uns die stetige aktive Begleitung aktueller und zukünftiger Projektvorhaben zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Region.“

Für weitere Fragen zum Thema steht Ihnen unsere Mitarbeiterin im Marketing gern zur Verfügung:
Jeannine Schadel - Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH
Am Turm 14
03046 Cottbus
Telefon: +49 (0) 355 – 288 90 404
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E-Mail: schadel@energieregion-lausitz.de

Die Energieregion Lausitz ist eine Kooperationsgemeinschaft der Landkreise Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz und der kreisfreien Stadt Cottbus. Aufgabe ist es, Ideen zu entwickeln und in gemeinsamen Projekten umzusetzen. Damit soll die Wahrnehmbarkeit der Energieregion Lausitz als Investitionsstandort erhöht, das Image als Wirtschafts-, Wissenschafts- und Bildungsregion ausgebaut und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes verbessert werden.

Die Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH mit Sitz in Cottbus ist die Geschäftsstelle der Energieregion Lausitz.

Nähere Informationen erhalten Sie unter http://www.energieregion-lausitz.de/.

Foto Energieregion Lausitz: Gastreferenten in vorderster Reihe v.l.n.r.: Carsten Trentau (Kjellberg), Dr. Steffen Kammradt (ZAB), Prof. Dr. Ulrich Berger (BTU), Bodo Broszinski (Bürgermeister Stadt Doberlug-Kirchhain)