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16. Internationales Puppentheaterfestival ab 12. September

16. Internationales Puppentheaterfestival ab 12. September
16. Internationales Puppentheaterfestival ab 12. September

Anschließend um 19.30 Uhr beginnt im Refektorium die offizielle Eröffnung des Festivals. Nach den Eröffnungsreden dürfen die erwachsenen Besucher auf das Stück „HEISSE WAMMER“ vom Weiten Theater Berlin gespannt sein. Die unerhörten Gemeinheiten rütteln am Nervenkostüm des frischen Polizeipräsidenten a.D. Hagen, der sich endlich eines ruhigen Lebensabends versichern und unerkannt anonym, gut und betreut leben will. Nur noch Privatmann sein: Welt geh raus – Gefühl komm´ rein! Aber alles kommt anders... Was als romantisch-dunkle Komödie beginnt, endet als Kriminal-Groteske härtester Gangart.

Das Kinderprogramm des Festivals wird parallel im unteren Teil des Refektoriums eröffnet. Das Figurentheater Ernst Heiter wird mit ihrem Stück „Der Wolf und die sieben Geißlein“ auf das Festival einstimmen. Die Kinder werden bis zur Beendigung der Erwachsenenvorstellung durch Monika Böttger in einer Bastel-Mal-Stunde betreut.

Das Thema der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung ist Ausgangspunkt für die Spielplangestaltung des diesjährigen Puppentheater-Festivals. „Szenen einer Nachbarschaft“ hat es auch zwischen den preußischen und sächsischen Puppenspielern gegeben. Als der Wiener Kongress 1814/15 tagte war das südliche Elbe-Elster-Land längst ein „Komödiantennest“, in dem sich eine Reihe von Marionettenspielern angesiedelt hatten. Sie zogen mit ihren Bühnenkarren ins Sächsische, spielten aber auch rund um Kraupa, Saathain und Weinberge.

Zur Langen Nacht des Puppenspiels wird am 20. September 2014 ab 20.00 Uhr im Schlossareal Doberlug die Situation der Marionettenspieler um 1814/15 aufgegriffen. Die gebürtige Sächsin, Heike Klockmeier, vom Ambrella Figurentheater Hamburg schlüpft in die Rolle der Salome Richter („Auf eigene FAUST“) und kommentiert aus ihrer Sicht das Marionettenspiel des 19. Jahrhunderts. Im Anschluss wird das „Hohenloher Figurentheater“, welches in der Tradition der Marionetten- und Schaustellerfamilie Sperlich steht, den Marionetten-Krimi „Varieté Olymp“ präsentieren. In dieser Inszenierung sind die einstmals sehr beliebten Zirkus-Marionetten wieder zu entdecken! Bereits ab 19.00 Uhr beginnt im Schlossareal das Vorprogramm zur Langen Nacht des Puppenspiels. Ursula von Rätin und Wachtmeester Pickelhering treffen auch am zweiten Festival-Samstag aufeinander.

Den Abschluss des Festivals bildet wie bereits im vorherigen Jahr das Kasper-Café mit der Bastel-Mal-Stunde für die Kinder. Am 21. September 2014 um 15.00 Uhr wird das Museum des mitteldeutschen Wandermarionettentheaters Bad Liebenwerda durch zwei Kasperstücke belebt. Als erstes wird das Puppentheater Marco Vollmann das Stück „Der gestohlenen Schatz“ aufführen… Gretel wollte dem Kasper und den Kindern einen Schatz zeigen. Doch einmal nicht aufgepasst, ist er verschwunden…

Als zweites Stück spielt Familie Kühne (die puppen) das Stück „Der Königskuchen“. Hierbei hilft der Kasper dem König seinen Kuchen zu teilen und dem Koch, nicht mehr zu naschen…

Auch zum Kasper-Café gibt es Kakao und Kuchen, ob es der Königskuchen ist, muss jedes Kind selbst heraus finden.

Insgesamt werden zum Festival über 60 Vorstellungen für Jung und Alt an 40 Veranstaltungsorten gezeigt. Eingeladen sind 23 Bühnen, dem Thema gemäß vorrangig aus Preußen und Sachsen. Den internationalen Charakter bewahrt das Festival 2014 mit dem Prager Puppentheater „Buchty a Loutky“. Karten zu den genannten Veranstaltungen sind  ab 4,00 Euro im Kreismuseum Finsterwalde, Lange Straße 6-8, Tel. 03531-30783 erhältlich; im Kreismuseum Bad Liebenwerda, Burgplatz 2, Tel. 035341-12455; in der Touristeninformation Doberlug, Schlossplatz 1, Tel. 035322-6888512 oder beim Kulturamt des Landkreises Elbe-Elster in Herzberg, Anhalter Straße 7, Tel. 03535-465104. Das aktuellste Programm und Informationen zu den weiteren Veranstaltungsorten sind  im Internet unter www.puppentheaterfestival-ee.de jederzeit abrufbar.