Übersicht
- Barockschloss Milkel
- Barockschloss Oberlichtenau
- Barockschloss Rammenau
- Burg und Kloster Oybin
- Elsterschloss Elsterwerda
- Gut Geisendorf
- Klosterkirche Doberlug-Kirchhain
- Ortenburg Bautzen
- Schloss Branitz
- Schloss Doberlug
- Schloss Finsterwalde
- Schloss Fürst-Pückler-Park Bad Muskau (UNESCO-Welterbe)
- Schloss Fürstlich Drehna
- Schloss Gaußig
- Schloss Grochwitz
- Schloss Gröditz & Gröditzer Skala
- Schloss Hohenbocka
- Schloss Hoyerswerda
- Schloss Krobnitz
- Schloss Lübben
- Schloss Martinskirchen
- Schloss Neudeck
- Schloss und Park Althörnitz
- Schloss und Park Hainewalde
- Schloss und Park Königshain
- Schloss und Park Neschwitz
- Schloss und Park Pulsnitz
- Vorderschloss Sonnewalde
Das heute noch auf vier Seiten von Wasser umgebene Schloss ist auf Eichenpfählen gegründet und wurde vermutlich ab 1302 mit Steinbauten ergänzt. Bereits ab dem 9. Jahrhundert soll hier ein Wehr- und Wohnturm aus Holz gestanden haben. Die Funde der Eichengründung im Jahre 2005, mit Fälldatum 1302, die auch im Schlosshof ausgestellt sind, sind der erste Beweis für die Existenz altdeutscher Wasserburgen auf Eichenpfahlgründung in der Oberlausitz. Vom 14. bis zum 18. Jahrhundert wurde das Schloss durch die jeweiligen Besitzer erweitert. 1719/20 wurde durch die Familie von Ponickau der Nordturm angebaut und die heutige Grundform geschaffen. Da Moritzburg 1724/25 in die jetzige Form gebracht wurde, liegt es nahe, dass Milkel das Pilotprojekt für Moritzburg war. Friedrich von Metzradt, bereits 1272 unter den „Budissiner Mannen“ genannt, gründet um 1300 den Herrschaftssitz Milkel. Mit ihm und seiner Familie entsteht 1322 die Kirche Milkel. Die Familie Metzradt residiert in Milkel bis 1595, von 1595 bis 1617 die Familie von Löben; von 1617 bis 1640 Familie von Krahe, 1640 bis 1759 die Familie von Ponickau, 1759 bis 1769 Grafen von Gersdorf. Von 1769 bis 1908 befand sich Milkel im Besitz der Familie von Einsiedel. 1908 übernahm die Landbank zu Berlin den Besitz und verkaufte diesen an die Familie von Holnstein, die das Schloss umfangreich sanierte und bis zur Enteignung 1945 bewohnte. Von 1945 bis 1948 wurde es als Flüchtlingslager genutzt, 1948 bis 1953 bildete der Freie Deutsche Gewerkschaftsbund hier seine Funktionäre in den Grundfragen des Marxismus und Leninismus aus. Von 1953 bis 1993 nutzte die sorbische Sprachschule das Areal. Von 1993 bis 1998 stand das Schloss leer, wurde von 51 Interessenten besichtigt, aber nicht verkauft und aufgrund des hohen Reparaturstaus dem Verfall preisgegeben. 1998 kaufte Hermann Fuchs aus Unterfranken das Schloss und begann mit der Substanzrettung. Nach 14 jährigen Sanierungsarbeiten sind heute das Schloss, die Kavaliershäuser, der Park und die Begräbnisstätten der Vorbesitzer in einem denkmalwürdigen Zustand. Über der Portaltüre, den Frontfenstern und im Giebelteil des Mittelrisalites befanden sich die Wappen der ehemaligen Besitzer, derer von Zehmen, von Ponikau, von Haugwitz und von Einsiedel. Die Zeiteinteilung der Sonnenuhr und alle Wappen wurden, weil Sie nicht mit der politischen Ideologie vereinbar waren, zu DDR-Zeiten zerstört. Die Sonnenuhr wurde 2008, der Stuckschmuck im Ziergiebel 2010 wiederhergestellt.
Besonders bemerkenswerte Ausstattungen im Inneren sind die Zellengewölbe im Südturm aus der Zeit nach 1400 und die Stuckgestaltung (um 1750) an der Decke des Rokokosaales. In der Sichtachse nach Westen durch die Parkanlagen ist im Parterre der symmetrische, französisch angelegte Parkteil, mit Sandstein-Skulpturen und weiteren Schmuckelementen ausgestattet. Zum größeren, englischen Landschaftspark führen eine Sandsteinbrücke und die 2005 auf altem Grund errichtete Schmiedeeisenbrücke. Die 16 Barock-und Rokokofigurengruppen, die beide Parkanlagen vor 1945 schmückten, wurden - weil vom Klassenfeind geschaffen - durch beauftragte Personen in den 1950er Jahren zerschlagen und verscharrt. Teile hiervon wurden bei Planierungsarbeiten in der Nähe des Ölhäuschens 2004 ausgegraben, gereinigt und im Schloss ausgestellt. Der von vielen Wegen durchzogene englische Landschaftspark weist deutliche Strukturen der Fürst Pücklerschen Parkgestaltung auf. Vom afrikanischen Tulpenbaum über Eschenahorn bis zu den heimischen Stieleichen und Rotbuchen sind jahrhundertealte Naturwunder zu finden.
http://www.schloss-milkel.de/
Idyllisch am Rand von Oberlichtenau gelegen, bietet das reizvolle Barockschloss Oberlichtenau einen besonderen Rahmen für professionelle Tagungen, Seminare, Empfänge, Trauungen, Feiern, wechselnde Konzerte, sonstige Musik- und Tanzveranstaltungen, wechselnde Kunstausstellungen und Übernachtungen, Auch als Location für Fashion Foto- & Filmshoots und Fashion Shows wird es immer mehr beliebt
Außerdem hält das Schloss innerhalb seinen historischen Mauern ein vielfältiges Angebot für Touristen, Ausflügler und Kulturinteressierte bereit. Daneben gibt es ebenso Open-Air-Veranstaltungen im Schlosspark. Das alles macht den Schlosskomplex zu einem beliebten Ausflugsziel.
Der Schlosspark ist ganzjährig kostenfrei zugänglich.
Öffnungszeiten: 01.05.-30.09. 9-22 Uhr, 01.10.-30.04. 9-20 Uhr.
Das Barockschloss Rammenau ist die schönste und einzige komplett erhaltene Rittergut-Anlage im Freistaat Sachsen.
Das Schloss, der Wirtschaftshof mit den ehemaligen Stallgebäuden und der Landschaftspark bilden ein einheitliches architektonisches Ensemble. Leben im Schloss – das bedeutet heute eine breite Angebotspalette, die auf den drei Säulen „Geschichte, Kultur und Kulinarische Köstlichkeiten" aufbaut.
Foto: Staatlicher Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen
Ein Kleinod europäischer Geschichte. Auf dem bekanntesten Felsmassiv des Zittauer Gebirges erheben sich die romantischen Ruinen der böhmischen Königsburg und des Klosters Oybin. Gotik und Romantik, Natur und Architektur verbinden sich hier auf einzigartige Weise. Im 14. Jh. zunächst als Wehranlage ausgebaut, schrieb Kaiser Karl IV. mit Errichtung eines Kaiserhauses und des Klosters für den Orden der Coelestiner auf dem Oybin Geschichte. Reformation und Gegenreformation setzten dem Klosterleben im 16. Jh. ein Ende und die Naturgewalten bemächtigten sich bis zum 19. Jh. der Gemäuer.
Die Maler der Romantik, wie Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus und viele Andere entdeckten die Burg wieder und machten Sie mit ihren Gemälden weithin bekannt.
Nahe der sächsischen Grenze – im Süden des Landes Brandenburg – steht am Flusslauf der Schwarzen Elster das Schloss in Elsterwerda. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wurde im 17. Jahrhundert als Schlossanlage mit mehreren Gebäuden errichtet. Sie wurde anstelle einer bis dahin bestehenden Burg, vermutlich aus dem 13. Jahrhundert, erbaut. Die Burg Elsterwerda wurde erstmals 1288 urkundlich erwähnt.
Um 1708 erwarb Freiherr von Loewendahl, königlicher Oberhofmarschall, den Besitz. Er ließ große Teile der Burganlage in Elsterwerda abreißen und es entstand eine nach Osten hin offene Dreiflügelanlage mit kürzeren Seitenflügeln. Dieses Bauvorhaben trieb von Loewendahl finanziell in den Ruin und er musste 1727 den Besitz für 10.500 Taler an König August den Starken verkaufen.
Der neue Bauherr begann dann mit dem Umbau nach Plänen seines Hofbaumeisters Matthäus Daniel Pöppelmann. August der Starke schenkte die Herrschaft 1727 seiner Schwiegertochter und Gemahlin des Kronprinzen, Maria Josepha von Österreich. Sie war die Gemahlin des späteren Königs August III. von Polen. Nach dessen Thronbesteigung erhielt das Schloss den Charakter eines Jagd- und Lustschlosses.
Ab 1796 blieb das Schloss bis zum Jahr 1814 unter der Verwaltung der sächsischen Kurfürsten. 1781 wurde dicht neben dem Schloss das Offiziershaus erbaut.
Im Jahr 1851 beauftragte das Preußische Provinzialschulkollegium die Errichtung eines Seminars im Schloss Elsterwerda. 1857 wurde das Königlich-Preußische Lehrerseminar mit 19 Zöglingen eröffnet. Ab 1926 trat an seine Stelle die Oberrealschule Elsterschloss, eine staatliche Aufbauschule.
1938 wurde diese Schule zu einer Oberschule. Zu Zeiten der DDR (ab 1959) wurde das Schloss zur Erweiterten Oberschule (EOS „ Wladimir Komarow"). Nach der Wende im Jahr 1991 wurde daraus das heutige „Elsterschloss-Gymnasium Elsterwerda".
Nach der umfassenden Sanierung der Gebäudeanlage ab 1995 gilt das Gymnasium als eine der schönsten Schulen Deutschlands.
Gut Geisendorf – das Kulturforum der Lausitzer Braunkohle Das Kulturforum der Lausitzer Braunkohle befindet sich seit 1996 auf Gut Geisendorf. Das denkmalgeschützte Herrenhaus liegt in der Nähe von Cottbus am Rande des Tagebaus Welzow-Süd, wo wir unsere Braunkohle abbauen. Gut Geisendorf ist ein Ort, an dem die soziale und kulturelle Identität der Region bewahrt wird – ein Kulturforum eben. Eine beliebte Kulturadresse Für die brandenburgische Bevölkerung ist das Kulturforum auf Gut Geisendorf inzwischen eine beliebte Adresse. Gesellschaftliches Miteinander und Heimatgefühl bringen die Menschen in unserem Kulturforum zusammen. Ein buntes Kulturprogramm rundet das Angebot ab: Ausstellungen Konzerte wie der Geisendorfer Musiksalon Literarische Foren wie das Geisendorfer Literaturforum Bürgertreffs Machen Sie doch mal einen Rundgang zur Geschichte der Braunkohle Auf Gut Geisendorf gibt es eine Dauerausstellung zur Geschichte und Zukunft der Braunkohle in der Lausitz. Der Besucher begibt sich auf eine Zeitreise durch drei Themenbereiche: von den Anfängen des Bergbaus über die Industrialisierung der Braunkohle bis zur Rekultivierung einer Bergbaufolgelandschaft.
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Die Abtei wurde zwischen 1165 und 1184 gegründet und bestand bis zur Reformation. Die Mönche waren im 12. Jahrhundert aus dem thüringischen Kloster Volkenroda nach Dobrilugk gekommen. Vermutlich waren sie vom Markgrafen der Lausitz Dietrich von Landsberg ins Land geholt worden.
Durch großzügige Stiftungen wuchs der Besitz des Klosters schnell an. 1234 besaß das Kloster bereits 18 Dörfer und seit 1240 konnte der finanzkräftige Konvent seinen Grundbesitz durch Zukauf erweitern. In einer Urkunde von 1373 bestätigte Kaiser Karl IV. den Mönchen den Besitz von 40 Dörfern und fünf klösterlichen Wirtschaftshöfen. Unter der Herrschaft des Klosters stand auch die Kleinstadt Kirchhain, der die Zisterzienser bereits 1235 einen Markt bewilligt hatten. In der landesherrlichen Stadt Luckau und in Lübben (Spreewald) hatte das Kloster Höfe, die vor allem dem Handel mit in der Klosterherrschaft erzeugten Agrarprodukten dienten. Dem Kloster gehörten unter anderem die Dörfer Särchen, das heutige Annahütte, Dobristroh, das heutige Freienhufen, Drochow und das heute wüst liegende Dorf Nossedil. Wie alle Zisterzienserabteien war Dobrilugk vom Bischofszehnt befreit.
Foto: Klosterkirche Doberlug-Kirchhain
www.doberlug-kirchhain.de
Die Ortenburg liegt in der Bautzener Altstadt auf einem Felsplateau über der Spree. Der Platz, an dem die Ortenburg steht, war seit 600 n. Chr. die Hauptburg der Milzener und stellt den Ausgangspunkt für die Entwicklung der Stadt Bautzen dar.Sie war Jahrhunderte lang die Hauptfeste der Oberlausitz und befand sich im Besitz der jeweiligen Landesherren.
Markantestes Gebäude des Burgkomplexes ist der spätgotische Matthiasturm, der nach dem ungarischen König Matthias Corvinus benannt wurde, welcher von 1469 bis 1490 als Landesherr der Oberlausitz im Besitz der Burg war. An der Stadtseite des Turms befindet sich ein monumentales Relief, das den Ungarnkönig zu Pferde darstellt. Mehrere Kopien des Werkes befinden sich in Ungarn und der heutigen Slowakei.
Schloss Branitz und zahlreiche Ensemblebauten befinden sich inmitten eines international bedeutenden Landschaftsparks (ca. 100 Hektar) nach englischem Vorbild.
Das spätbarocke Schloss ist aufwändig restauriert. Die Ausstattung des Schlosses spiegelt das ungewöhnliche Leben des Fürsten Pückler wider. In historisch ausgestatteten Räumen sind verschiedene Ausstellungen zu sehen, so über Leben und Werk des Fürsten Pückler und die Cottbuser Sammlung des romantischen Malers Carl Blechen (1798-1840). Außergewöhnlich sind die original erhaltenen orientalischen Zimmer im Schloss.
Das Schloss Doberlug ist eine im Renaissancestil errichtete Vierflügelanlage in Doberlug-Kirchhain, Brandenburg, deren Ursprünge auf ein Kloster aus dem 12. Jahrhundert zurückgehen.
Die Anlage weist einen leicht verschobenen, rechteckigen Grundriss auf. Das von einem trockenen Graben umgebene Schloss wird von den einheitlich hell gestrichenen Fassaden sowie den roten Ziegeldächern dominiert. Vor allem die Zwerchhäuser mit den auffälligen Volutengiebeln prägen das Erscheinungsbild. Im Innenhof findet man zwei Treppentürme, deren schlanke Spitzen den höchsten Teil des Schlosses darstellen. Weiterhin findet man hier den runden Hofbrunnen unter einer steinernen Galerie an der Nordfassade. Sein gesprengter Giebel ist mit Löwen sowie dem sächsischen Wappen verziert. Über dem Innenhof thronen geschmiedete Drachenköpfe, welche als Wasserspeier fungieren.
Finsterwalde war Anfang des 15. Jahrhunderts ein berüchtigtes Raubritternest. Die Burg bestand wahrscheinlich wie andere gleichartige Befestigungsanlagen aus Holz, Stein und anderen vergänglichen Baustoffen und war mit Palisaden, Wassergraben und Erdwällen versehen. Der heutige Schlossbau besitzt keine aus älterer Zeit stammenden sichtbaren Reste.
Die Einrichtung des Schlosses im 15. Jahrhundert wird dem Ritter Heinrich von Maltitz zugeschrieben. Das Schloss ging 1533 in das Eigentum der Familie von Dieskau. Bergrat Otto von Dieskau war als Schlossherr von 1553 - 1597 sehr baufreudig. 1885 zog die Stadtverwaltung in das Vorderschloss.
Ein Gelände, wie ein Gemälde. Jeder Baum, jeder Strauch, ja fast jeder Grashalm scheint von der Meisterhand Pücklers arrangiert zu sein. Das 1000 Hektar Gartenbaugelände ist auf dem besten Weg ins Weltkulturerbe aufgenommen zu werden. Neben Blutbuchen, Platanen und mehrstämmigen Linden entdecken Sie bei Ihrem Spaziergang die Schlossanlage mit Museum, Bibliothek, Konzertsaal und Weinkeller, eine Bergkirche, das Hermannsbad und die Orangerie mit dem Tropenhaus. Der Fürst-Pückler-Park verbindet Bad Muskau mit seiner polnischen Nachbarstadt.
Seit dem 15. Jahrhundert ist ein mittelalterliches Schloss in Drehna urkundlich bekannt. Die folgenden Jahrhunderte prägten mit wechselnden Eigentümern das Erscheinungsbild der heutigen Vierflügelanlage, welche von einem Wassergraben umgeben ist. So finden sich hier Stilelemente der Gotik, der Renaissance, des Barock, des Jugendstils und der Neuzeit, die sich harmonisch zu einem Ganzen fügen. Umgeben ist das Schloss von einem weitläufigen Landschaftspark, der seit dem frühen 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart in mehreren Entwicklungsphasen gestaltet wurde. Eine Vielzahl unterschiedlichster Gehölze, der großartige Schloßteich mit gusseisernem Pavillon an seinem Rand und weitläufige Wiesenflächen machen den Park zu einem einzigartigen Erlebnis. Die Brandenburgische Schlösser GmbH hat das Schloss in den Jahren 1993 bis 2007 aufwendig saniert. Im Jahr 2007 wurde der Hotelbetrieb aufgenommen.
Ausgedehnte Wiesenflächen mit mächtigen Solitärbäumen und Gehölzgruppen werden vom Hochwald, prachtvollen Rhododendren und Wasserläufen begrenzt.
Von der ursprünglichen Ausstattung sind ein klassizistischer Pavillon an der Schlosswiese, der Schwanenteich, die Kruzifix-Eiche sowie die nach Familienmitgliedern bezeichneten Areale Karlsruhe, Adams-, Andreasteich, Moritz- und Andreaswäldchen erhalten.
Wunderschöne Ausblicke innerhalb des Parks und in die umgebende Landschaft, das weitläufige Wegenetz sowie viele dendrologische Kostbarkeiten (z.B. einer der größten Tulpenbäume von Sachsen) machen Gaußig zu einem der schönsten Landschaftsparke in der Oberlausitz, der zur Rhododendronblüte besonders sehenswert ist.
Das im Jahre 1732 vom sächsischen Premierminister Graf Heinrich von Brühl gegründete Schloss, gelegen in ländlicher Idylle in Herzberg/Grochwitz, bietet alles was das Herz begehrt. Ruhe und Erholung in einem atemberaubenden liebevoll restaurierten Ambiente. Die seit 2011 eingerichteten Zimmer zeugen von der Kombination aus Historie und Moderne. Schlafen wie ein Edelmann aus längst vergangener Zeit ohne Verzicht auf den Komfort der Moderne. Der prächtige Festsaal “August der Starke” lädt zu Feiern aller Art ein, denn einmal als Prinzessin fühlen – diesen Traum können wir Ihnen erfüllen – zuerst standesamtlich trauen lassen und danach im prächtigen Ambiente stilvoll feiern.
Wichtiger Bestandteil der Schlossanlage ist der Schlosspark. Dieser erstreckt sich südlich, westlich und nördlich des Schlosses.
Hierbei handelt es sich um eine überaus interessante und kulturhistorisch wertvolle Parkanlage innerhalb der Oberlausitz.
Ihr wissenschaftlicher und regionalhistorischer Wert beruht vor allem in der Verbindung bzw. Einbeziehung einer alten slawischen Schanzenanlage sowie der ablesbaren koninuierlichen Entwicklung des Parks seit dem ausgehenden 17. Jahrhunderts in Verbindung mit dem Naturschutzgebiet Gröditzer Skala.
Zur Geschichte
Das ehemalige Rittergut Hohenbocka kann auf eine jahrhundertealte Geschichte zurückblicken. Bereits im 15. Jahrhundert lebte hier die Familie von Gersdorf. Zwischen 1627 und 1655 bezog die Familie von Dieskau das Anwesen, bevor es schließlich am 01.12.1659 zusammen mit dem Rittergut Peickwitz vom Kurfürsten Johann Georg II von Sachsen der Familie von Götz übereignet wurde. Die Familie von Götz gehört zum brandenburgischen Uradel und kann auf eine mittlerweile über 730jährige Geschichte zurückblicken. Neben der Tätigkeit der Familienangehörigen im Staatsdienst und beim Militär erwirtschafteten derer von Götz ihre Einkünfte neben der Wald-, Land-, Teich- und Viehwirtschaft insbesondere mit den hochwertigen Glassandgruben und ihrem 1878 gegründeten Sägewerk. Sie errichteten zwischen 1898 und 1912 nach eigenen Entwürfen das Große Schloss und seine vier Nebengebäude. Anschließend wurde das ursprüngliche Fachwerk-Gutshaus abgerissen.
Das Rittergut Hohenbocka mit Peickwitz besaß eine Größe von 1450 Hektar mit ausgedehnten Wald-, Teich-, Feld- und Wiesenflächen. 1945 wurde die Familie von Götz des Hauses verwiesen und das Gebäudeensemble fiel der Plünderung anheim. Nach der Enteignung und Bodenreform wurde es in Volks- bzw. Gemeindeeigentum überführt und diente verschiedenen Zwecken. So wurden dort Umsiedler untergebracht, ab 1950 eine TBC-Station eingerichtet und 1965 fungierte es als Außenstelle des Kreiskrankenhauses und Scharlachstation. Zwischen 1968 und 1992 wurde das Schloss Hohenbocka als Kinderheim u. a. für körperlich und geistig behinderte
Kinder genutzt. Der langjährige Leerstand fand erst mit dem Verkauf an die Firmengruppe Drochow im Sommer 2008 seinen Abschluss.
Vom Schloss zum kulturellen Mittelpunkt in Hoyerswerda
Das älteste Gebäude der Stadt, das Schloss Hoyerswerda, hat eine bewegte Vergangenheit. Im 13. Jahrhundert wurden die Grundsteine zum heutigen Schloss gelegt. Die damalige Wasserburg, auf einer Insel der Schwarzen Elster, diente als Grenzbefestigung zwischen Böhmen und Brandenburg. Kein Wunder, dass die Burg durch immerwährende Kämpfe in den Jahren 1468 und 1589 völlig zerstört wurde. Von der eigentlichen Wasserburg des Grafen Hoyer von Vredeberg (auch Friedeburg), der in einer Urkunde von 1272 als Burgherr genannt wird und höchstwahrscheinlich der Stadt ihren Namen verliehen hat, ist nicht mehr viel geblieben. Unter Seyfried von Pomnitz wurde 1592 auf den Grundmauern der Wasserburg ein dreigeschossiges Renaissanceschloss gebaut.
Nachdem Reichsfürstin Ursula Katharina von Teschen von ihrem Liebhaber August dem Starken 1704 das Schloss Hoyerswerda als „Entschädigung“ erhalten hatte, begannen 1727 die Umbauarbeiten am Landsitz. Die Fürstin schuf durch barocke Um- und Anbauten einen würdigen Fürstensitz und ließ einen Schlossgarten anlegen.
Wenige Jahre nach dem Umbau wurde das Schloss in sächsisches Staatseigentum überführt und beherbergte unter anderem das Amtsgericht und die Oberförsterei. Ab 1816 wurde das Schloss als Amtsgerichtsgefängnis genutzt.
Seit 1952 ist im Schloss Hoyerswerda das Stadtmuseum untergebracht. Mit seiner Ausstellung zur Stadtgeschichte und den wechselnden Sonderausstellungen zieht es zahlreiche Besucher aus der Region und deutschlandweit an. Ab 1990 wurde das Schloss von Grund auf saniert und strahlt nun in seinem vollen Glanze. Gemeinsam mit dem Zoo Hoyerswerda, dem ehemaligen Schlosspark, bilden sie eine touristisch-geschichtliche Einheit, eben tierisch viel Schloss.
Stadtmuseum im Schloss Hoyerswerda
Schloßplatz 1 | 02977 Hoyerswerda
03571/60 35 30 | E-Mail: info@museum-hy.de
www.museum-hy.de
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Umgeben von einem Landschaftspark erhebt sich der imposante Bau des Krobnitzer Schlosses. Das um die Mitte des 18. Jahrhunderts von der Familie v. Üchtritz erbaute barocke Herrenhaus erwarb 1873 der preußische Kriegsminister und Generalfeldmarschall Albrecht Theodor Emil Graf von Roon. Er ließ es durch Aufstockung des Mansardgeschosses mit Flachdach und Balustrade in ein neoklassizistisches Gebäude umgestalten. Die gegliederte Putzfassade kopiert in ihrem Erscheinungsbild das Berliner Kriegsministerium. Graf von Roon erweiterte den Park und legte im hinteren Parkteil eine Familiengruft an,
die 1876 eingeweiht wurde. Sein Sohn Waldemar bebaute diese Gruft mit einer neogotischen Kapelle, die jedoch 1980 dem Abbruch zum Opfer fiel.
Nach der Enteignung der Familie von Roon nach 1945 diente das Schloss Flüchtlingen und Vertriebenen als Unterkunft. Der Einbau von Wohnungen zerstörte die einstige Raumstruktur nahezu vollständig. Bis 1990 schritt der Verfall der Gesamtanlage trotz unterschiedlicher Nutzungen fort. Im Jahr 2002 begann unter der Bauherrschaft der Stadt Reichenbach die umfassende Sanierung von Gut, Schloss und Park. In der ehemaligen Schmiede sind ein Veranstaltungsraum und im Obergeschoss ein Vortragsraum entstanden. Hier finden Kammerkonzerte und monatliche Vorträge statt. Im Schloss laden die Dauerausstellung zur Geschichte des Rittergutes sowie das Roon- Kabinett zur Besichtigung ein. Sonderausstellungen widmen sich historischen Themen oder einheimischen Künstlern ein Forum.
Der aufwändig rekonstruierte Landsitz empfiehlt sich für alle, die das Besondere suchen. Die ruhige Lage und die gepflegten Außenanlagen liefern den passenden Rahmen für stilvolle Geselligkeit. Doch nicht nur Feiern ist auf Krobnitz möglich, im Trauzimmer können sich Paare das Ja- Wort geben.
Foto: Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund GmbH
Das Lübbener Schloss besteht aus einem spätmittelalterlichem Wehr- und Wohnturm (2. Hälfte 14. Jh.) mit 2,5 m dicken Mauern, dem ehemaligen Oberamtshaus (Schloss) und dem "Jägerhaus" (Marstall). Im mittelalterlichen Turm befindet sich der "Huldigungssaal" mit einer umlaufenden Galerie und den darunter angebrachten Wappen der Niederlausitzer Stände.
Im Schloss befinden sich das Stadt- und Regionalmuseum, das Schloss-Restaurant und die Stadtbibliothek.
http://www.museum-luebben.de/
Das Schloss Martinskirchen entstand in den Jahren 1751 - 1756 und gehört zu den bedeutenden barocken Schlossanlagen in Brandenburg. Es ist Eigentum der Gemeinde Martinskirchen. Die Brandenburgische Schlösser GmbH hat das Schloss in den 90er Jahren durch eine aufwändige Hüllensanierung vor dem Verfall bewahrt. Der Saal, welcher über einen ovalen als Risalit vorspringenden Grundriss zwei Etagen in die Höhe reicht, wird aufgrund seiner prächtigen Ausstattung (roter Stuckmarmor als Wandverkleidung, zwei Marmorkamine) auch als Marmorsaal bezeichnet. Er ist ein vorzügliches Beispiel für den Dresdner Rokoko und wird von einem bedeutenden Deckengemälde Stefano Torellis gekrönt. Hin- und wieder wird der Saal für kleinere festliche Konzerte geöffnet. Für das Schloss wird weiterhin nach einer zukunftsträchtigen Nutzung gesucht, die den Anlass für die notwendigen weiteren Sanierungsarbeiten geben könnte.
Schloss Neudeck mit seiner raumgreifenden Anlage, zu der das Herrenhaus, die sich zur Niederung der Schwarzen Elster öffnende Parkanlage sowie das Gärtnereigelände und der Wirtschaftshof mit seinen zugehörigen Funktionsbauten gehören, kommt eine große städtebauliche Bedeutung zu. Sie bestimmte und bestimmt maßgeblich das Erscheinungsbild des Ortes Neudeck, dessen Entwicklung sich in Abhängigkeit zum Schloss Neudeck vollzog. Der komplexen Gesamtanlage kommt darüber hinaus nicht nur eine erhebliche geschichtliche und bauhistorische sowie Bedeutung zu sondern auch eine gartenkünstlerische und gartenhistorische sowie wirtschafts- und sozialgeschichtliche Bedeutung.
Das durch eine gescheiterte Privatisierung leerstehende und ungenutzte Schloss befindet sich seit 2010 wieder im Eigentum des Landes Brandenburg. Der Förderverein-Schloss Neudeck e.V. hat mit dem BLB am 06.08.2010 einen Besitzüberlassungsvertrag für mindestens 20 Jahre geschlossen, um 1.) den andauernden Verfalls- und Zerstörungsprozess zu stoppen und 2.) das Schloss entsprechend seiner Historie und großen Bedeutung als Denkmal zu sanieren und 3.) hinsichtlich seiner künftigen Nutzung ein für die Entwicklung der Region sinnvolles, nachhaltiges und tragfähiges Konzept zu entwickeln und umzusetzen. Zum Zwecke der Realisierung der unter 3.) genannten Zielstellung beteiligt sich der Förderverein-Schloss Neudeck e.V. als Partner an einem INTERREG IV B-Antrag für das Vorhaben „Increasing the attractiviness of historic sites for citicenz and business", der sich derzeit im Antragsverfahren befindet.
Das Erreichen aller drei Ziele kann allerdings nur gelingen, wenn der seit 2000 andauernde Zerfallsprozess sofort durch entsprechende Notsicherungsmaßnahmen gestoppt wird. Allein der Schwammbefall und die durch Nässe (defektes Dach, zugewachsene Dachrinnen) bedingten Schäden haben inzwischen zu so großen Zerstörungen der Bausubstanz geführt, so dass die Gesamtanlage insgesamt äußerst gefährdet ist.
Das Schloss wurde von 1651 bis 1654 vom Zittauer Baumeister Valentin für den Bürgermeister Dr. Christian von Hartig erbaut. Es hat einen rechteckigen Grundriss und der Schlosseingang wird von zwei achteckigen Türmen mit welschen Hauben flankiert, wobei der rechte, kleinere Turm erst 1853 als Treppenturm angebaut wurde. Ebenso ist die Vorhalle eine Zutat des Jahres 1892.
Keine große Schlossanlage, sondern eher ein kleines Märchenschloss mit einer großen Parkanlage und Teich, liebevoll mit dem Blick für Details renoviert und um eine Remise erweitert, gelegen in der Oberlausitz, im Dreiländereck Deutschland – Polen – Tschechien.
Zu den Zimmern und Suiten im historischen Gebäude führen verwinkelte Flure und Treppen, restaurierte und reich verzierte Holzdecken kann der aufmerksame Betrachter ebenso entdecken wie architektonische, dekorative Details an den Giebeln des Schlosses.
1749 bis 1755 wurde das Schloss durch den kurfürstlich-preußischen Kammerherrn Samuel Friedrich von Kanitz erbaut und am 17. Juni 1755 feierlich eingeweiht. 1882/83 erfolgten umfangreiche Umgestaltungsarbeiten, und die Barockelemente wurden entfernt. 1927 verkaufte Moritz Joachim Ernst von Kyaw das Schloss an die Gemeinde Großschönau. Vom 26. März bis 10. August 1933 diente das Schloss als Schutzhaftlager KZ Hainewalde und von 1933 bis 1945 als Wehrertüchtigungslager.
Bis 1972 fand noch eine Teilnutzung als Wohngebäude statt, von 1972 bis 2004 stand es leer. 2000 wurde der „Förderverein zur Erhaltung des Kanitz-Kyawschen Schlosses Hainewalde e.V.“ gegründet, durch den 2007 die Sanierung des Ostflügels begann.
Schloss Königshain besteht aus einem Wohnturm, der Wasserburg aus der Renaissance, einem Barocken Schloss Königshain, Wohnturm, Wasserburg, KavalierhausHerrenhaus sowie mehreren Wirtschaftsgebäuden aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
Das zweigeschossige Hauptgebaude wird flankiert von eingeschossigen Nebengebäuden die mit viertelkreisförmigen Gängen verbunden sind.
Das eine Nebengebäuden war Küche, das andere Nebengebäuden war das Kavalierhaus.
Vom Schlosspark gelangt man durch eine Pforte auf eine kleine Brücke die zur Dorfkirche führt. Der gotische Bau der Kirche von 1436 mit einer Annenkapelle von 1510 erhielt 1814 eine barocker Ausstattung und den Turm.
Bei uns geben sich Geschichte, Architektur, Kunst, Natur – und Vogelschutz ein Stelldichein.
Neschwitz liegt am Rande des UNESCO-Biosphärenreservates „Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft“. Nur die Hinweisschilder auf der Bundesstraße verraten, dass in diesem 1268 erstmals erwähnten deutsch-sorbischen Ort ein Juwel der Architektur und Kunst seine Gäste erwartet. Versteckt im nur 5,5 Hektar großen Park, der zu den wertvollsten Sachsens gehört, erhebt sich auf den sagenumwobenen Kellergewölben einer mittelalterlichen Wasserburg das barocke Alte Schloss aus dem Jahre 1723. Der sächsische Generalfeldzeugmeister Friedrich-Ludwig Herzog von Württemberg-Teck erwarb die Gutsherrschaft Neschwitz. Seine Gattin Ursula Katharina Reichsfürstin von Teschen war unter ihrem vorherigen Namen Gräfin Lubomirska als polnische „Mätresse en titre“ August des Starken weithin bekannt. Dazu entstanden in symmetrischer Anordnung vier Pavillons: - der Theaterpavillon, heute nicht mehr sichtbar, - der Herrenpavillon, heute Sitz der Sächsischen Vogelschutzwarte mit der Ausstellung„ Neschwitzer Vogelschutzpavillon“, - der Archivpavillon, heute Sitz der Naturschutzstation des Landkreises, - und der Bade- und Küchenpavillon, heute mit den Räumen für Touristinformation, Standesamt, Büro des Landschaftspflegeverbandes, Vereinsräume der „Kultur- und Heimatfreunde“ e. V. und das Eiscafe „Am Schloss“. Gleichzeitig entstand der Barockgarten im französischen Stil, der mit dem zu Ende des 18. Jahrhunderts angelegten englischen Landschaftsgarten, den reizvollen Park bildet. Beide vermitteln eine einzigartige Atmosphäre: der gezirkelte Vorplatz mit gestutzten Bäumen und exakten Kieswegen, zahlreiche barocke Sandsteinplastiken und der in die freie Natur übergehende Park. Wolfgang Edler Herr von Riesch ließ in den Jahren 1766 bis 1775 das „Neue Schloss“ erbauen (1945 zerstört) und es galt als ständiger Wohnsitz der Freiherrn von Riesch. Der letzte Vertreter dieser Adelsfamilie Prof. Dr. Arnold Freiherr von Vietinghoff-Riesch war nicht allein ein bedeutender Forstwissenschaftler und Reformer der naturgemäßen Waldwirtschaft, sondern auch ein bekannter Vogelforscher. Ihm und seiner Familie wurde die Ausstellung „Lebenswege – Zeitenwenden, Die Familie Vietinghoff-Riesch auf Schloss Neschwitz“ gewidmet, welche in den Schlossräumen besichtigt werden kann. Neben der Wandmalerei des Schlosssaales, im pompejischen Stil, einer „Kleinen Galerie“ mit Werken der bildenden Kunst, ist weiterhin im Erdgeschoss des Schlosses die Ausstellung „ Die Herrschaft von Neschwitz und ihre benachbarten Herrenhäuser“ zu sehen. Und wer es ganz romantisch mag, kann im Schlosssaal den Bund fürs Leben schließen.
Das Renaissance-Schloss von Pulsnitz, 25 Kilometer nordöstlich von Dresden, ist der historische Rahmen für eine anspruchvolle und umfassende Rehabilitationsmedizin, die gesetzlich oder privat versicherten Patienten zur Verfügung steht. Die Klinik Schloß Pulsnitz wurde von Grund auf erneuert, und sie erhielt einen Anbau mit Schwimmbad, Gymnastikhalle sowie weiteren Therapieräumen und Patientenzimmern. Spätestens mit der endgültigen Fertigstellung im Januar 1993 wird die Klinik zu den modernsten Rehabilitationseinrichtungen in Ost und West gehören.
Ein Wahrzeichen vergangener Standesherrschaft ist das Vorderschloss mit dem Renaissanceportal aus dem 14. Jahrhundert. Heute beherbergt es ein liebevoll eingerichtetes Heimatmuseum mit ständigen und wechselnden Ausstellungen sowie das Trauzimmer der Stadt. Das Hauptschloss fiel 1947 einem Brand zum Opfer und wurde bis auf die Kellergewölbe abgetragen. Teile dieser Kellergewölbe wurden 2008 im Rahmen einer Ausgleichsmaßnahme restauriert und dienen einerseits seltenen Fledermausarten als Quartier; der andere Teil wird bei Veranstaltungen wie dem Park- und Heimatfest zu Pfingsten oder beim Tag des offenen Denkmals genutzt. Die Kellergewölbe sind Besuchern bei Führungen wieder zugänglich. Weiterhin erhalten geblieben ist der Wehrturm und Teile der Stadtmauer. Der angrenzende Park lädt zu einem Spaziergang ein, bei dem man seltenen Baumbestand entdecken kann. Auch für Brautpaare, die sich im Trauzimmer des Schlosses das Ja-Wort geben, bietet der Park reizvolle Motive für Fotoaufnahmen. Wohl recht einmalig in Brandenburg ist der an den Park angrenzende ca. 6 km lange Planetenwanderweg mit der maßstabsgerechten Darstellung unseres Sonnensystems. Entlang des Weges kann man auch das Erbbegräbnis der Grafschaft zu Solms entdecken, die hier einst im Sonnewalder Schloss lebten.




































