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Ackerbürgermuseum Reichenbach

Ackerbürgermuseum Reichenbach
Ackerbürgermuseum Reichenbach

Erfahren Sie vom Tagewerk der „kleinen Leute“

In dem kleinen, original wieder aufgebauten Haus mit seinem Hof und Garten kann in das Leben der so genannten „Ackerbürger“ um 1900 Einblick genommen werden. Neben ihrer Arbeit in der Fabrik, in Handel und Gewerbe, betrieben die Einwohner Reichenbachs zur Sicherung ihres Lebensunterhalts eine bescheidene Landwirtschaft im Nebenerwerb. So gehörte zu jedem innerstädtischen Grundstück auch in kleiner Acker vor der Stadt. Die rekonstruierte Inneneinrichtung des Wohnhauses ist ein Spiegel kleinstädtischer Lebensweise. Bei der Einrichtung wurde sehr viel Wert auf Detailtreue gelegt, so dass sich für viele Besucher so manches interessante Ausstellungsobjekt vielleicht auch mit persönlichen Erinnerungen verknüpfen lässt. Das Obergeschoss steht für Sonderausstellungen zur Verfügung.

In den Hofgebäuden befinden sich weitere Ausstellungsteile. Dabei sollte der Werkstatt eines Glasdrückers besondere Aufmerksamkeit zuteil werden. In einem Ofen wurde das Glas erhitzt und in zähflüssigem Zustand mit Zangen in Form gepresst. Aus farbigen Stangenglas entstanden so einst Plaketten, Rückstrahler und andere gläserne Kleinteile. Bei Museumsfesten wird der Schmelzofen in Betrieb genommen und diese alte Handwerkstechnik vorgeführt.

Der kleine Garten mit Blumen , Gemüse und Kräutern ist als typische Anlage eines Ackerbürgergartens gestaltet.

Foto: Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund gGmbH


Bandweberei Großröhrsdorf

Bandweberei Großröhrsdorf
Bandweberei Großröhrsdorf

Erleben Sie in unserem Museum die Geschichte der Bandweberei vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Besonders beeindruckend sind die Vorführungen an funktionierenden historischen Maschinen. Unsere erfahrenen Webmeister zeigen die Entwicklung des Bandwebens vom einfachen Handwebstuhl von 1680 bis zum modernen Webautomaten, sowie einmalige historische, künstlerisch gestaltete Bandprodukte.

Bereits Mitte des 19. Jh. avancierte Großröhrsdorf zu einem Zentrum der Band- und Gurtweberei im ostsächsischen Raum. Die Bandweberei, ein Spezialgebiet der Textiltechnik, erlangte Bekanntheit in ganz Deutschland und über seine Grenzen hinaus. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


Basaltwerk Baruth

Basaltwerk Baruth
Basaltwerk Baruth

Willkommen in der Denkmalsanlage Basaltwerk Baruth! Sowohl das ursprüngliche Gebäude als auch der Maschinenpark mit Elevator, Gurtbandförderern, Brechern, Siebmaschine von Krupp und Sauglüftern von MIAG sowie die Werkzeugschmiede sind uns aus der Ursprungszeit erhalten geblieben. Sie befinden sich in gutem technischen Zustand und könnten auch heute noch Basalt aus dem nahen Steinbruch verarbeiten. Spätere bauliche und technologische Veränderungen ergänzen die alte Technik, ohne das Erlebnis der Originalanlage zu verwischen. Im Dezember 1993 wurde hier zum letzten Mal Gestein gebrochen. Als interessante Schauanlage und technisches Denkmal wird das Basaltwerk als historische Kostbarkeit heute für Besucher erhalten.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:
Basaltwerk Baruth
Dubrauker Straße
02694 Baruth
Telefon 035932 31112


Bauernmuseum Schlepzig

Bauernmuseum Schlepzig
Bauernmuseum Schlepzig

Idyllisch im Herzen des Unterspreewaldes gelegen, hat das Spreewalddorf Schlepzig für seine vielen Gäste und Besucher einiges zu bieten.

Auf dem Museumshof des Agrarhistorischen Museums, jetzt Bauernmuseum, ist die Zeit seit Anfang des 20. Jahrhunderts scheinbar stehen geblieben. Hier kann sich der Besucher mit den damaligen Lebens- und Arbeitsweisen vertraut machen, sich am Webstuhl und Spinnrad selbst versuchen oder frischen Kuchen aus dem Lehmbackofen kosten. Die Landmaschinenausstellung zieht viele technisch Interessierte an.

Foto: Bauernmuseum Schlepzig


Bergbaumuseum Niemtsch

Bergbaumuseum Niemtsch
Bergbaumuseum Niemtsch


Dieter Müllers private Sammlung im Bergbaumuseum Niemtsch bietet einen kleinen Einblick in die Ära des einstigen Energiezentrums der DDR. Das Museum zeigt eine Sammlung von Gegenständen eines Arbeiters aus dem Bergbau, die erhalten werden sollte.

 

Als Kernstück sind ca. 1000 Sonder-, Schmuck- und Zierbriketts zu bestaunen. Das älteste Brikett stammt aus dem Jahr 1880. In einem weiteren Raum befinden sich u.a. Bergmannslampen, Steigerhäckel, Gläser und eine im Maßstab 1:30 nachgebaute Braunkohlenschacht-anlage aus den 60er Jahren.

 

Foto: Dieter Müller, Museumsleiter


Brandenburgisches Apothekenmuseum Cottbus

Brandenburgisches Apothekenmuseum Cottbus
Brandenburgisches Apothekenmuseum Cottbus

In der 400 Jahre alten Löwen-Apotheke am Altmarkt befindet sich das einzige Apothekenmuseum des Landes Brandenburg.

Dort kann man z.B. die Apothekenoffizin als Spiegelbild der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts besichtigen. Darüber hinaus werden dem Besucher verschiedene Giftschränke aus 200-jähriger Apothekengeschichte vorgestellt. Im Kräuterlädchen kann man nicht nur Kamille, Pfefferminze oder Salbei erwerben – es werden auch ausgefallene Teesorten besorgt und Teemischungen nach Wunsch zusammengestellt und versandt.

 

Foto: Brandenburgisches Apothekenmuseum


Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz)

Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz)
Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz)

Das Textilmuseum in Forst (L.) ist der Entwicklung der Textilindustrie gewid-met, den hier arbeitenden Menschen, ihrer Technik und ihren Produkten. In einer 1897 erbauten Tuchfabrik vermittelt es alle Arbeitsschritte von der Faser bis zum fertigen Tuch. Bemerkenswert ist, dass alle ausgestellten Maschinen auch vorgeführt werden.

Bereits im 15. Jh. war das Tuchmachergewerbe eine Haupterwerbsquelle der Region. Seit Mitte des 19. Jh. florierte die Forster Textilindustrie aufgrund der Herstellung gemusterter Stoffe, die günstiger waren als englische Importe. So bekam Forst den Beinamen „Deutsches Manchester“. 1926 trug, statistisch gesehen, jeder fünfte Deutsche einen Anzug aus Forster Tuch.


Deutsches Damast- und Frottiermuseum Großschönau

Deutsches Damast- und Frottiermuseum Großschönau
Deutsches Damast- und Frottiermuseum Großschönau

Großschönau nimmt in der Oberlausitzer Textiltradition eine besondere Stellung ein. Hier begann man 1666, Damast zu weben. Diese Kostbarkeit verbreitete sich über ganz Europa. Im Jahre 1856 wurde in Großschönau der erste Frottierwebstuhl in Betrieb genommen. Sehr bald stand auch diese Weberei in Blüte.  

Das Deutsche Damast- und Frottiermuseum bietet Ihnen die einmalige Gelegenheit, auf originalen Webstühlen die Herstellung von Damast- und Frottiergeweben zu beobachten. Unsere Schauwerkstatt macht für Sie auch die jüngere Geschichte der Textilherstellung erlebbar. Besuchen Sie uns im Kupferhaus, einem ehemaligen Damastfabrikantenhaus, und unter dem Link.

 

Foto: Claudia Merthen, DDFM


Dorfmuseum Markersdorf

Dorfmuseum Markersdorf
Dorfmuseum Markersdorf

Entdecken Sie bäuerliche Lebensweise vor 100 Jahren

In dem etwa 250 Jahre alten Vierseithof wird eine scheinbar verloren geglaubte Welt wieder lebendig. Eine Kleinbauernwirtschaft öffnet mit ihrer vollständig erhaltenen Einrichtung ein Tor in die Vergangenheit. Alle Wohn- und Wirtschaftsräume sind so gestaltet, als ob Bauer mit dem Gesinde auf dem Acker sei und jeden Augenblick zurückkehren könnte. Die tierischen Bewohner des Hofes verstärken mit ihrem Blöken, Grunzen und Wiehern diesen Eindruck auf ihre Weise. Der Bauerngarten mit seinen nahezu vergessenen Gemüsesorten und würzigen Kräutern erinnert sehr anschaulich an seine Aufgabe, den kärglichen Speisezettel einer kleinbäuerlichen Wirtschaft zu verbessern. Auf einer erst kürzlich angelegten Streuobstwiese wurde regional typische Apfelsorten gepflanzt. Ein ganz besonderer Duft durchzieht das Gehöft, wenn bei Museumsfesten der Backofen angefeuert und frisches Landbrot gebacken wird. In einem umgesetzten Ausgedingehaus ist eine Dorfschule aus der Zeit um 1900 zu besichtigen. Hier können Schüler und Jugendliche in einer Schulstunde der besonderen Art erfahren, wie ihre Großeltern schreiben und rechnen lernten. Die Einzigartigkeit des Dorfmuseums begründet sich in der Vermittlung überlieferter Bräuche und traditioneller Arbeiten in der Landwirtschaft. Deshalb orientierten sich die Veranstaltungen vom Flegeldrusch im Winter bis zum Schlachtfest im Spätherbst am bäuerlichen Jahreslauf. Für Gruppen aller Altersklassen gibt es spezielle Angebote und Projekte rund um den Bauernhof.

Foto: Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund gGmbH


Eisenhütten - und Fischereimuseum Peitz

Eisenhütten - und Fischereimuseum Peitz
Eisenhütten - und Fischereimuseum Peitz

Eingebettet in einer in Deutschland einmaligen Teichlandschaft steht das in der Mitte des 16. Jahrhunderts gegründete Eisenhütten- und Hammer-werk – ein einzigartiges technisches Denkmal, in dem originale Hütten-technik aus dem 19. Jahrhundert erlebt werden kann.

Das Gebäude besteht aus drei Teilen. In der Mitte befindet sich die historische Hochofenhalle von 1809/10 (älteste funktionstüchtige Eisenhütte Deutschlands) mit den noch funktionstüchtigen Kupolöfen, links das neue Fischereimuseum (in der ehemaligen Formerei) und rechts das Hüttenmuseum (in der ehemaligen Mechanischen Werkstatt) mit der Dauerausstellung zur Peitzer Industriegeschichte. Zu besonderen Anlässen wird die alte Gießereitechnik zu Schauvorführungen in Gang gesetzt.

Foto: R. Behnisch


Energiefabrik Knappenrode

Energiefabrik Knappenrode
Energiefabrik Knappenrode

Backsteinrot leuchtet die Fassade der 100-jährigen Brikettfabrik Knappenrode. Sie ist das Herz der Energiefabrik Knappenrode. In den Fabrikhallen glaubt man sich zurückversetzt in die Gründerzeit. Hier versammelt sich eine lückenlose Folge historischer Brikettier-Technik. Nebenan in der Kraftzentrale zeugen imposante Dampfturbinen vom Können deutscher Ingenieure und Techniker. Die Wege durch die Museumslandschaft führen über und unter Tage. Mehr als ein Dutzend Ausstellungs- und Erlebnisbereiche warten darauf, erkundet zu werden. 


Erwin-Strittmatter-Gedenkstätte: Der Laden in Bohsdorf

Erwin-Strittmatter-Gedenkstätte: Der Laden in Bohsdorf
Erwin-Strittmatter-Gedenkstätte: Der Laden in Bohsdorf

„Der Laden“ - als ein authentischer Ort des Wirkens Erwin Strittmatters und seiner Familie - ist unter Verwendung von Originalausstattung der Verkaufseinrichtung der 20er und 30er Jahre nachempfunden. Einzelne Exponate stammen auch aus der Nachkriegszeit. Dieser historische Dorf- bzw. „Kolonialwarenladen“ bildet das Kernstück der Bohsdorfer Gedenk-stätte.

Im angrenzenden Raum, der einst zur Backstube gehörte, wird eine kleine Ausstellung zur Familie, zum historischen Umfeld der „Laden“-Trilogie sowie dem Schaffen von Erwin Strittmatter gezeigt.

Seit September ist die obere Etage, Erwins Kinderstube, zu besichtigen. In diesem Raum (Medienraum) können sich interessierte Besucher des „Laden“ Dokumentationen zum Leben und Werk des Dichters ansehen.

Foto: Strittmatter-Verein


Faktorenhof Eibau

Faktorenhof Eibau
Faktorenhof Eibau

Der Faktorenhof Eibau – ein historischer Dreiseithof – wird als Perle der Oberlausitzer Barockbauten bezeichnet. Das stattliche Herrenhaus wurde um 1717 erbaut. Bauherr war der sehr wohlhabende Leinwandhändler Christian Zentsch. Sehenswert sind die prunkvoll  ausstaffierten Räume im Obergeschoss mit sehr gut erhaltener Decken- und Wandmalerei.

Nach Anmeldung über das Standesamt der Gemeinde Eibau können in diesem historischen Ambiente stimmungsvolle Eheschließungen vollzogen werden.

In der ehemaligen Scheune lädt die Gaststätte „Eibauer Brauhaus im Faktorenhof“ zur gemütlichen und rustikalen Einkehr.

Foto: Gemeinde Eibau


Festungsturm Peitz

Festungsturm Peitz
Festungsturm Peitz

Der Festungsturm in der Altstadt ist das älteste Bauwerk der Stadt und wurde in seiner heutigen Form in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts unter Johann von Küstrin, Markgraf von Brandenburg – Neumark, errichtet. Der Kern des monumentalen Bauwerkes stammt bereits aus der Zeit um 1300 und ist der letzte Rest der einstigen Burganlage. Mit bis zu 6 Metern Mauerstärke und massiven Tonnengewölben beeindruckt das Gebäude. Vom etwa 35 Meter hohen Dachreiter hat man einen herrlichen Rundblick auf die Stadt und Umgebung.


Flugplatzmuseum Cottbus-Drewitz

Flugplatzmuseum Cottbus-Drewitz
Flugplatzmuseum Cottbus-Drewitz

Der Flugplatz Cottbus-Drewitz ist der regionale Luftverkehrsstandort in der Niederlausitz. Der Landeplatz dient als regionaler Verkehrslandeplatz der luftverkehrlichen Erschließung des Raumes Landkreis Spree-Neiße und Cottbus/Guben für den Geschäftsreiseverkehr und der gewerblichen Luftfahrt. Er ist für den Sichtflugverkehr Instrumentenverkehr (Nichtpräzisions-verkehr NDB-DME) Tag und Nacht zugelassen.

Das Museum gliedert sich in drei zeitlich abgesteckte Bereiche:
die Jahre 1908 - 1945
die Jahre 1945 - 1990 und
1990 - bis zur Gegenwart

Foto: Museum Flugplatz Drewitz


Fluplatzmuseum Spremberg-Welzow

Fluplatzmuseum Spremberg-Welzow
Fluplatzmuseum Spremberg-Welzow

Das Flugplatzmuseum auf dem Verkehrslandeplatz Spremberg-Welzow zeigt die Flugplatzgeschichte von 1927 bis zur Gegenwart in acht Ausstellungsräumen. Interessante Ausstellungsstücke zeigen die Entwicklung der Luftfahrt, aber ebenso das Leben der Menschen auf dem Flugplatz. Das Museum wird von der Flugplatzbetriebsgesellschaft Welzow mbH und dem Verein für Vermisstenforschung Deutschland e.V. gestaltet.

Für eine Besichtigung ist eine telefonische Anmeldung unter Tel. 03 57 51/ 13 8 33 erforderlich, um die ca. zweistündige Führung abzusichern.

Foto: Flugplatz Spremberg-Welzow


Freilandmuseum Lehde

Freilandmuseum Lehde
Freilandmuseum Lehde

Willkommen im 19.Jahrhundert! So heißt es für Sie in unserem Freilandmuseum in Lehde. Das älteste Feilandmuseum Brandenburgs bietet auf 70 a einen lebhaften Einblick in die Lebensweise der sorbisch/wendischen und deutschen Spreewaldbewohner. Auf kleinstem Raum ist alles zu finden, was den Spreewald berühmt gemacht hat – Wasser, Kähne, reetgedeckte Blockhäuser, die ältesten sorbisch/wendischen Trachten und natürlich alles über die beliebte Spreewaldgurke. Drei Bauerngehöfte zeigen originalgetreu eingerichtete Stuben und typisches Handwerk. Das beliebte Museumsfest findet jedes Jahr am 3. Samstag im August statt. Das Freilandmuseum ist Ausstellungsteil des Spreewald-Museums Lübbenau/Lehde.


Gedenkstätte Bautzen

Gedenkstätte Bautzen
Gedenkstätte Bautzen

Während des Nationalsozialismus, der sowjetischen Besatzungszeit und der SED-Diktatur wurden in beiden Bautzener Gefängnissen politische Gegner unter unmenschlichen Bedingungen gefangen gehalten.

Im Gebäude des ehemaligen „Stasi-Knastes“ Bautzen II befindet sich heute die Gedenkstätte Bautzen. Neben Zellen aus verschiedenen Jahrzehnten sind sogenannte Arrestzellen und das eingerichtete Direktorenzimmer zu sehen.

Mit Ausstellungen, Führungen und Schülerprojekten wird in der Gedenkstätte Bautzen an die Opfer erinnert.

Foto: Gedenkstätte Bautzen


Glasmuseum Weißwasser

Glasmuseum Weißwasser
Glasmuseum Weißwasser

Das Glasmuseum Weißwasser ist das einzige seiner Art in Sachsen und ein wahrer Fundus für alle, die Interesse an der Geschichte der Glasindustrie haben.
Zu den Sammlungen gehören: Lausitzer Glas des 19. und 20. Jahrhunderts sowie historische Werkstätten und Werkzeuge zur Glasherstellung, -verarbeitung und -veredelung. Ausstellungsstücke großer Designer wie Professor Wagenfeld und Friedrich Bundtzen geben dem Glasmuseum seinen einzigartigen Stil. Eine weitere Besonderheit des Glasmuseums sind die Diatretgläser. Sie gehören zu den kostbarsten Sammlungsstücken. Es sind Wunder der Glasschneidekunst. Sehenswert ist ebenfalls die Arsall-Sammlung des Museums. 


Glockenhof Köbeln

Glockenhof Köbeln
Glockenhof Köbeln

Unmittelbar am Glockenhof führt der Oder-Neiße-Fernradweg vorbei. Der Hof ist die erste beziehungsweise letzte Raststätte im Freistaat Sachsen.

 

Im Museumsraum, in anderen Gebäuden und auf dem Hof befindet sich eine umfangreiche Zusammenstellung alter Gerätschaften, mit denen teilweise seit der Hofgründung gearbeitet wurde. Im Holzbackofen werden Brot und schlesischer Kuchen gebacken. Darüber hinaus können verschiedene Fleischspezialitäten probiert werden.Bei großen Hof - und Gartenführungen wird sowohl die Arbeit und das Leben der Heidebauern auf dem Glockenhof erläutert, als auch Antwort auf Fragen zur Gartengestaltung und Pflege gegeben.

 

Foto: Dietmar Jurtz


Granitabbaumuseum Königshain

Granitabbaumuseum Königshain
Granitabbaumuseum Königshain

Hören Sie von schwerer Arbeit im Steinbruch

Inmitten einer reizvollen Landschaft vermittelt das Museum Einblicke in die Arbeits- und Lebensbedingungen der Steinarbeiter in den Königshainer Bergen. Zwischen 1844 und 1975 brach hier die Steinbruchindustrie Granitstein, der sich sehr gut verarbeiten ließ. Beim Bau des Neißeviadukts und des Berliner Reichstages fanden Werksteine aus Königshain Verwendung.

In einem ehemaligen Sozial- und Verwaltungsgebäude kann sich der Besucher über die schwere Arbeit in den Steinbrüchen informieren. Mit viel Liebe zum Detail eingerichtet, erfährt hier der Interessierte den gesamten Werdegang des Steins vom Bruch bis zur Verarbeitung als Pflaster. Im Außengelände des Museums sind Gleisanlagen mit Transportloren zu besichtigen. Eine Besonderheit war hier die Bremsbahn, die durch natürliches Gefälle für den Abtransport der Steine zum Verladebahnhof sorgte. Drei der genannten „Steinmetzbuden“ gestalten mit ihrer Einrichtung die Tätigkeit der Pflastersteinschläger nachvollziehbar und wirklichkeitsnah. Der tonnenschwere Luftverdichter im Kompressorenhaus ist ein außergewöhnliches technisches Denkmal und lässt den Aufwand erahnen, der für die Versorgung der Steinbrüche mit Druckluft notwendig war.

Ein Rundgang auf dem dazugehörigen Natur- und Steinbruchlehrpfad führt durch das einstige Abbaugebiet um die Firstensteingruppe. Auf diesem Weg kann man über ehemalige Produktionsstätten und Abbautechnik informieren sowie interessante Einblicke in Fauna und Flora dieses Landschaftsschutzgebiets erhalten.

Foto: Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund gGmbH


Handwerk- und Gewerbemuseum Sagar

Handwerk- und Gewerbemuseum Sagar
Handwerk- und Gewerbemuseum Sagar

Im Ortsteil Sagar der Gemeinde Krauschwitz befindet sich das Handwerk- und Gewerbemuseum. Ziel dieses Museums ist es, die historische und wirtschaftliche Entwicklung der Standesherrschaft Muskau darzustellen.

 

Die Sammlung und Ausstellung gibt einen Überblick zu den dazu notwendigen wichtigsten Gewerken, Gewerben und Industrien. Von besonderem Interesse für Besucher sind die teilweise funktionsfähigen Maschinen als wichtige Produktionsmittel der damaligen Zeit, die zu besonderen Anlässen oder nach Voranmeldung vorgeführt werden.

 

Foto: Konrad Droigk 


Heimat- und Humboldtmuseum Eibau

Heimat- und Humboldtmuseum Eibau
Heimat- und Humboldtmuseum Eibau

Entstanden zwischen 1864 und 1945 in der Volksbildungsarbeit eines naturwissenschaftlich orientierten Heimatvereins zeigt das Museum auf dem 409 m hohen Beckenberg bei Eibau neben Exponaten zur Regionalgeschichte (Brauereiwesen, Geschichte „Vom Fliegen am Kottmar“) eine Naturaliensammlung aus der Zeit der Humboldtbewegung, Kuriositäten, Raritäten, sowie zwei bewegliche Weihnachtskrippen.

Das Museum im Museum ist in seiner Ursprünglichkeit erhalten geblieben du atmet den Charme der Zeit der goldenen Zwanziger Jahre.

Foto: Christfried Heinrich, Museumsleiter


Heimatmuseum Dissen

Heimatmuseum Dissen
Heimatmuseum Dissen

Das Heimatmuseum befindet sich im 1899 errichteten ehemaligen Schul-gebäude, in unmittelbarer Nachbarschaft der Dorfkirche.

Das Museum zeichnet Bilder vom einstigen Leben der Sorben/Wenden, vom Wohnen auf dem Bauernhof, der harten Arbeit auf dem Feld, im Stall, aber auch von den Festen, Feiern und Bräuchen. Besonderer Anziehungspunkt sind die niedersorbischen Trachten. In ihrer Vielfalt und teilweisen Voll-ständigkeit sind sie einzigartig und eine Augenweide. 15 Trachtenvarianten zeigen die Kleiderordnung für jeweilige Anlässe und Situationen. Ein Teil der Ausstellung ist den sorbischen Sagen- und Märchenfiguren gewidmet.

Foto: Michael Schön


Heimatmuseum Herrnhut

Heimatmuseum Herrnhut
Heimatmuseum Herrnhut

Thema des Museums, das in einem 1764 erbauten barocken Bürgerhaus eröffnet wurde, ist die Gründung des Ortes Herrnhut.

In einem separaten Ausstellungsteil sind Exponate zu Handwerk, Gewerbe sowie Transportmittel ausgestellt. Zu erwähnen ist eine Silberschmiede und eine "Dieselameise". Im Barockgarten steht ein typisches Herrnhuter Gartenhaus. Sonderausstellungen ergänzen die ständige Exposition. Besonders zu erwähnen sind die zwei vollständig eingerichteten Bieder-meierwohnräume einer Herrnhuter Bürgerfamilie mit Tapeten von 1840 bis 1860. Außerdem finden Sie eine Altherrnhuter Kinderstube.

Foto: Heimatmuseum Herrnhut


Heimatmuseum Neukirch/Lausitz

Heimatmuseum Neukirch/Lausitz
Heimatmuseum Neukirch/Lausitz

In diesem Museum finden Sie Informationen und Bilder über die Entwicklung von Neukirch (Lausitz) und der Umgebung.

Besichtigen Sie die Ausstellung zur Neukircher Geschichte und wechselnde Sonderausstellungen, mit Bauernstube und Arbeitsgeräten eines Webers "Von der Weife bis zum Webstuhl".

Foto: Gemeindeverwaltung Neukirch/Lausitz


Heimatstube Groß Kölzig

Heimatstube Groß Kölzig
Heimatstube Groß Kölzig

In den Ausstellungsräumen der alten Dorfschule wird die Entwicklung eines Ortes im Gebiet des Muskauer Faltenbogens vom sorbisch/wendischen Runddorf zur Industriegemeinde dargestellt.

Die Erläuterung der eiszeitlichen Entwicklung des geologisch interessanten Muskauer Faltenbogens wird ergänzt durch die Darstellung der Geschichte eines Nieder-lausitzer Dorfes, das einst durch Braunkohlebergbau, Glas- und Ziegelindustrie geprägt wurde.

Foto: Jörg Kramer


Holländer Windmühle Straupitz/Spreewald

Holländer Windmühle Straupitz/Spreewald
Holländer Windmühle Straupitz/Spreewald

Die Holländer Windmühle befindet sich in Straupitz inmitten des Spreewaldes. Sie ist die einzige original erhaltene Mühle, die drei produzierende Mühlengewerke – eine Kornmühle, eine Ölmühle und eine Sägemühle – unter einem Dach vereint. Besonders imposant ist der 17 m hohe Backsteinturm in der Bauart holländischer Windmühlen, die alle eine um 360° drehbare Mühlenkappe haben.

Nach der interessanten Besichtigung kann man das mild-nussig schmeckende Leinöl verkosten und auch mit nach Hause nehmen.

Foto: Klaus Rudolph, Straupitz


Konrad-Zuse-Computermuseum Hoyerswerda

Konrad-Zuse-Computermuseum Hoyerswerda
Konrad-Zuse-Computermuseum Hoyerswerda

Die Ausstellung präsentiert anhand zahlreicher Dokumente und Exponate die Entwicklung der Rechentechnik und zugleich das Lebenswerk des "Computervaters" Prof. Dr. Konrad Zuse, der auch mehrere Jahre seines Lebens in Hoyerswerda verbrachte und Ehrenbürger der Stadt ist.

Neben der Geschichte der Zahlen und Rechentechniken können Sie sich auch u.a. mit der Lochkartentechnik der IBM und deren Funktionsweise, der Entwicklung der DDR-Rechentechnik und den Büro- und Heimcomputern ab der ersten Generation vertraut machen.

Foto: Konrad-Zuse-Computermuseum, Hoyerswerda


Kornspeicher zu Straupitz

Kornspeicher zu Straupitz
Kornspeicher zu Straupitz

Der Kornspeicher Straupitz steht inmitten des Oberspreewaldes zwischen der Schinkelkirche und dem Schloss Straupitz gleich am Fährhafen. Engagierte Menschen sammelten antiquarische Zeitzeugen der jahr-hundertealten Dorfgeschichte, arbeiteten sie auf und restaurierten sie.

Besucher haben die Möglichkeit, beim Töpfern zuzusehen oder es selbst zu versuchen. Natürlich kann die Keramik auch erworben werden.

In historischer, gemütlicher Umgebung können die Gäste Kaffee und selbst-gebackenen Kuchen zu sich nehmen. Im Speicherlädchen gibt es Glücks-steine für das „kleine“ oder aber auch „große“ Glück.

Foto: Kornspeicher Straupitz

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