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Tourismus - Kunst und Kultur - Museen


Übersicht

Ackerbürgermuseum Reichenbach
Bandweberei Großröhrsdorf
Basaltwerk Baruth
Bauernmuseum Schlepzig
Bergbaumuseum Niemtsch
Brandenburgisches Apothekenmuseum Cottbus
Brandenburgisches Textilmuseum Forst
Deutsches Damast- und Frottiermuseum Großschönau
Dorfmuseum Markersdorf
Energiefabrik Knappenrode
Erwin-Strittmatter Gedenkstätte: Der Laden Bohsdorf
Faktorenhof Eibau
Flugplatzmuseum Cottbus-Drewitz
Flugplatzmuseum Spremberg-Welzow
Freilandmuseum Lehde
Gedenkstätte Bautzen
Glasmuseum Weißwasser
Glockenhof Köbeln
Granitabbaumuseum Königshain
Handwerk- und Gewerbemuseum Sagar
Heimat- und Humboldtmuseum Eibau
Heimatmuseum Dissen
Heimatmuseum Herrnhut
Heimatmuseum Neukirch/Lausitz
Heimatstube Groß Kölzig
Holländer Windmühle Straupitz
Konrad-Zuse-Computermuseum Hoyerswerda
Kornspeicher zu Straupitz
Kraftwerk Hirschfelde
Kulturhistorisches Museum Görlitz
Kunstgießerei & Kunstgussmuseum Lauchhammer
Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus
Lessing-Museum Kamenz
Luftfahrttechnisches Museum Rothenburg
Museum "Kirche zum Heiligen Kreuz" - Zittauer Fastentücher
Museum der Fotografie Görlitz
Museum der Stadt Weißenberg "Alte Pfefferküchlerei"
Museum der Westlausitz
Museum Eisenhüttenwerk Peitz
Museum Margarethenhütte Großdubrau
Museum Pfefferkuchen-Schauwerkstatt Pulsnitz
Museum Schloss Klippenstein Radeberg
Museumsgehöft Schrotholzhäuser Erlichthof Rietschen
Museumshof Großkoschen
Niederlausitzer Heidemuseum im Schloss Spremberg
Niederlausitzer Sorbisches Dorfmuseum Bloischdorf
Ostereiermuseum Sabrodt
Reiterhaus Neusalza-Spremberg
Schauanlage und Museum der Granitindustrie Haselbachtal
Schlesisches Museum zu Görlitz
Schloss und Festung Senftenberg
Slawenburg Raddusch
Sorbisches Kulturzentrum Schleife

Sorbisches Museum Bautzen
Spreewald-Museum am Topfmarkt Lübbenau
Staatliches Museum für Naturkunde Görlitz
Stadt- und Regionalmuseum Schloss Lübben
Stadtmuseum Bautzen
Städtische Museen Zittau
Volkskunde- und Mühlenmuseum Waltersdorf
Völkerkundemuseum Herrnhut
Weberstube Jonsdorf

Weißgerbermuseum Doberlug-Kirchhain
Wendisches Museum Cottbus





Ackerbürgermuseum Reichenbach

Erfahren Sie vom Tagewerk der „kleinen Leute“

Das rekonstruierte Haus  mit seiner detailreichen Einrichtung ist ein Spiegel kleinstädtischer Lebenswelt um 1900. In Hof und Garten wird ein Einblick in den „Nebenerwerb“ der Ackerbürger gewährt, die neben ihrer Arbeit in der Fabrik oder im Handwerk eine bescheidene Landwirtschaft betrieben.

Bei der Einrichtung des Museums wurde sehr viel Wert auf Detailtreue gelegt, so dass sich für viele Besucher so manches interessante Ausstellungsobjekt vielleicht auch mit persönlichen Erinnerungen verknüpfen lässt. In einer ständigen Ausstellung werden die Imkerei und ihre Geschichte vorgestellt.

Foto: Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund gGmbH


http://www.oberlausitz-museum.de


Bandweberei Großröhrsdorf

Erleben Sie in unserem Museum die Geschichte der Bandweberei vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Besonders beeindruckend sind die Vorführungen an funktionierenden historischen Maschinen. Unsere erfahrenen Webmeister zeigen die Entwicklung des Bandwebens vom einfachen Handwebstuhl von 1680 bis zum modernen Webautomaten, sowie einmalige historische, künstlerisch gestaltete Bandprodukte.
 

Bereits Mitte des 19. Jh. avancierte Großröhrsdorf zu einem Zentrum der Band- und Gurtweberei im ostsächsischen Raum. Die Bandweberei, ein Spezialgebiet der Textiltechnik, erlangte Bekanntheit in ganz Deutschland und über seine Grenzen hinaus. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
 





Basaltwerk Baruth

Willkommen in der Museumsanlage Basaltwerk Baruth! Sowohl das ursprüngliche Gebäude als auch der Maschinenpark mit Elevator, Gurtbandförderern, Brechern, Siebmaschinen von Krupp und Sauglüftern von MIAG sowie die Werkzeugschmiede sind uns aus der Ursprungszeit erhalten geblieben. Sie befinden sich in gutem technischen Zustand und könnten auch heute noch Basalt aus dem nahen Steinbruch verarbeiten.

Spätere bauliche und technologische Veränderungen ergänzen die alte Technik, ohne das Erlebnis der Originalanlage zu verwischen. Im Dezember 1993 wurde hier zum letzten Mal Gestein gebrochen. Als interessante Schauanlage und technisches Denkmal wird das Basaltwerk als historische Kostbarkeit heute für Besucher erhalten.


http://www.basaltwerk-baruth.de


Bauernmuseum Schlepzig

Idyllisch im Herzen des Unterspreewaldes gelegen, hat das Spreewalddorf Schlepzig für seine vielen Gäste und Besucher einiges zu bieten.

Auf dem Museumshof des Agrarhistorischen Museums, jetzt Bauernmuseum, ist die Zeit seit Anfang des 20. Jahrhunderts scheinbar stehen geblieben. Hier kann sich der Besucher mit den damaligen Lebens- und Arbeitsweisen vertraut machen, sich am Webstuhl und Spinnrad selbst versuchen oder frischen Kuchen aus dem Lehmbackofen kosten. Die Landmaschinenausstellung zieht viele technisch Interessierte an.

Foto: Bauernmuseum Schlepzig


http://www.bauernmuseum-schlepzig.de


Bergbaumuseum Niemtsch

Dieter Müllers private Sammlung im Bergbaumuseum Niemtsch bietet einen kleinen Einblick in die Ära des einstigen Energiezentrums der DDR. Das Museum zeigt eine Sammlung von Gegenständen eines Arbeiters aus dem Bergbau, die erhalten werden sollte.

 

Als Kernstück sind ca. 1000 Sonder-, Schmuck- und Zierbriketts zu bestaunen. Das älteste Brikett stammt aus dem Jahr 1880. In einem weiteren Raum befinden sich u.a. Bergmannslampen, Steigerhäckel, Gläser und eine im Maßstab 1:30 nachgebaute Braunkohlenschacht-anlage aus den 60er Jahren.

 

Foto: Dieter Müller, Museumsleiter


http://www.bergbaumuseum-niemtsch.de


Brandenburgisches Apothekenmuseum Cottbus

In der 400 Jahre alten Löwen-Apotheke am Altmarkt befindet sich das einzige Apothekenmuseum des Landes Brandenburg.

Dort kann man z.B. die Apothekenoffizin als Spiegelbild der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts besichtigen. Darüber hinaus werden dem Besucher verschiedene Giftschränke aus 200-jähriger Apothekengeschichte vorgestellt. Im Kräuterlädchen kann man nicht nur Kamille, Pfefferminze oder Salbei erwerben – es werden auch ausgefallene Teesorten besorgt und Teemischungen nach Wunsch zusammengestellt und versandt.

 

Foto: Brandenburgisches Apothekenmuseum


http://www.niederlausitzer-apothekenmuseum.de


Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz)

Das Textilmuseum in Forst (L.) ist der Entwicklung der Textilindustrie gewid-met, den hier arbeitenden Menschen, ihrer Technik und ihren Produkten. In einer 1897 erbauten Tuchfabrik vermittelt es alle Arbeitsschritte von der Faser bis zum fertigen Tuch. Bemerkenswert ist, dass alle ausgestellten Maschinen auch vorgeführt werden.

Bereits im 15. Jh. war das Tuchmachergewerbe eine Haupterwerbsquelle der Region. Seit Mitte des 19. Jh. florierte die Forster Textilindustrie aufgrund der Herstellung gemusterter Stoffe, die günstiger waren als englische Importe. So bekam Forst den Beinamen „Deutsches Manchester“. 1926 trug, statistisch gesehen, jeder fünfte Deutsche einen Anzug aus Forster Tuch.


http://www.textilmuseum-forst.de


Deutsches Damast- und Frottiermuseum Großschönau

Großschönau nimmt in der Oberlausitzer Textiltradition eine besondere Stellung ein. Hier begann man 1666, Damast zu weben. Diese Kostbarkeit verbreitete sich über ganz Europa. Im Jahre 1856 wurde in Großschönau der erste Frottierwebstuhl in Betrieb genommen. Sehr bald stand auch diese Weberei in Blüte.  

Das Deutsche Damast- und Frottiermuseum bietet Ihnen die einmalige Gelegenheit, auf originalen Webstühlen die Herstellung von Damast- und Frottiergeweben zu beobachten. Unsere Schauwerkstatt macht für Sie auch die jüngere Geschichte der Textilherstellung erlebbar. Besuchen Sie uns im Kupferhaus, einem ehemaligen Damastfabrikantenhaus, und unter www.ddfm.de.

 

Foto: Claudia Merthen, DDFM





Dorfmuseum Markersdorf

Entdecken Sie bäuerliche Lebensweise vor 100 Jahren

Ein 250 Jahre alter Vierseitenhof öffnet mit seiner vollständig erhaltenen Einrichtung ein Tor in die Vergangenheit. Hier werden Exponate der Landwirtschaft, des ländlichen Handwerks sowie Geräte der Haus- und Hofwirtschaft an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert gezeigt.

Zum Bauensemble gehören Wohn- und Stallgebäude, Scheunen, eine Remise, ein Brunnenhaus, ein Backhaus sowie ein Ausgedingehaus. In letzterem kann der Besucher eine Dorfschule um 1900 besichtigen. Ein Bauern- und ein Schulgarten runden den Komplex ab. Sonderausstellungen und Projekte und Veranstaltungen ergänzen das reichhaltige Angebot des Museums.

Foto: Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund gGmbH


http://www.oberlausitz-museum.de


Energiefabrik Knappenrode

Backsteinrot leuchtet die Fassade der 100-jährigen Brikettfabrik Knappenrode. Sie ist das Herz der Energiefabrik Knappenrode. In den Fabrikhallen glaubt man sich zurückversetzt in die Gründerzeit. Hier versammelt sich eine lückenlose Folge historischer Brikettier-Technik. Nebenan in der Kraftzentrale zeugen imposante Dampfturbinen vom Können deutscher Ingenieure und Techniker. Die Wege durch die Museumslandschaft führen über und unter Tage. Mehr als ein Dutzend Ausstellungs- und Erlebnisbereiche warten darauf, erkundet zu werden. 


http://www.saechsisches-industriemuseum.de


Erwin-Strittmatter-Gedenkstätte: Der Laden in Bohsdorf

„Der Laden“ - als ein authentischer Ort des Wirkens Erwin Strittmatters und seiner Familie - ist unter Verwendung von Originalausstattung der Verkaufseinrichtung der 20er und 30er Jahre nachempfunden. Einzelne Exponate stammen auch aus der Nachkriegszeit. Dieser historische Dorf- bzw. „Kolonialwarenladen“ bildet das Kernstück der Bohsdorfer Gedenk-stätte.

Im angrenzenden Raum, der einst zur Backstube gehörte, wird eine kleine Ausstellung zur Familie, zum historischen Umfeld der „Laden“-Trilogie sowie dem Schaffen von Erwin Strittmatter gezeigt.

Foto: Strittmatter-Verein


http://www.strittmatter-verein.de


Faktorenhof Eibau


Eine besondere Sehenswürdigkeit von Eibau ist der im ländlichen Barock gebaute Faktorenhof. Hierbei handelt es sich um einen Dreiseitenhof aus dem frühen 18. Jahrhundert mit Herrenhaus, Scheune und Stall. Das Wohn-gebäude wurde um 1717 erbaut. Der Anker auf dem Schlussstein und Delfter Motive im Hauptzimmer des Obergeschosses sind Hinweise auf Handelsverbindungen des Bauherren mit dem Ausland.

Die ehemalige Scheune beherbergt heute eine Gaststätte.

Foto: Gemeinde Eibau


http://www.faktorenhof-eibau.de


Flugplatzmuseum Cottbus-Drewitz

Der Flugplatz Cottbus-Drewitz ist der regionale Luftverkehrsstandort in der Niederlausitz. Der Landeplatz dient als regionaler Verkehrslandeplatz der luftverkehrlichen Erschließung des Raumes Landkreis Spree-Neiße und Cottbus/Guben für den Geschäftsreiseverkehr und der gewerblichen Luftfahrt. Er ist für den Sichtflugverkehr Instrumentenverkehr (Nichtpräzisions-verkehr NDB-DME) Tag und Nacht zugelassen.

Das Museum gliedert sich in drei zeitlich abgesteckte Bereiche:
die Jahre 1908 - 1945
die Jahre 1945 - 1990 und
1990 - bis zur Gegenwart

Foto: Museum Flugplatz Drewitz


http://www.flugplatz-drewitz.de


Fluplatzmuseum Spremberg-Welzow

Das Flugplatzmuseum auf dem Verkehrslandeplatz Spremberg-Welzow zeigt die Flugplatzgeschichte von 1927 bis zur Gegenwart in acht Ausstellungsräumen. Interessante Ausstellungsstücke zeigen die Entwicklung der Luftfahrt, aber ebenso das Leben der Menschen auf dem Flugplatz. Das Museum wird von der Flugplatzbetriebsgesellschaft Welzow mbH und dem Verein für Vermisstenforschung Deutschland e.V. gestaltet.

Für eine Besichtigung ist eine telefonische Anmeldung unter Tel. 03 57 51/ 13 8 33 erforderlich, um die ca. zweistündige Führung abzusichern.

Foto: Flugplatz Spremberg-Welzow


http://www.flugplatz-welzow.de


Freilandmuseum Lehde

Willkommen im 19.Jahrhundert! So heißt es für Sie in unserem Freilandmuseum in Lehde. Das älteste Feilandmuseum Brandenburgs bietet auf 70 a einen lebhaften Einblick in die Lebensweise der sorbisch/wendischen und deutschen Spreewaldbewohner. Auf kleinstem Raum ist alles zu finden, was den Spreewald berühmt gemacht hat – Wasser, Kähne, reetgedeckte Blockhäuser, die ältesten sorbisch/wendischen Trachten und natürlich alles über die beliebte Spreewaldgurke. Drei Bauerngehöfte zeigen originalgetreu eingerichtete Stuben und typisches Handwerk. Das beliebte Museumsfest findet jedes Jahr am 3. Samstag im August statt. Das Freilandmuseum ist Ausstellungsteil des Spreewald-Museums Lübbenau/Lehde


http://www.museum.osl-online.de


Gedenkstätte Bautzen

Während des Nationalsozialismus, der sowjetischen Besatzungszeit und der SED-Diktatur wurden in beiden Bautzener Gefängnissen politische Gegner unter unmenschlichen Bedingungen gefangen gehalten.

Im Gebäude des ehemaligen „Stasi-Knastes“ Bautzen II befindet sich heute die Gedenkstätte Bautzen. Neben Zellen aus verschiedenen Jahrzehnten sind sogenannte Arrestzellen und das eingerichtete Direktorenzimmer zu sehen.

Mit Ausstellungen, Führungen und Schülerprojekten wird in der Gedenkstätte Bautzen an die Opfer erinnert.

Foto: Gedenkstätte Bautzen


http://www.gedenkstätte-bautzen.de


Glasmuseum Weißwasser

Ausstellungsstücke großer Designer wie Professor Wilhelm Wagenfeld (1900-1990) und Friedrich Bundtzen (19910-1989) geben dem Glasmuseum seinen einzigartigen Stil.

Eine der Besonderheiten des Glasmuseums sind die Diatretgläser. Sie gehören zu den kostbarsten Sammlungsstücken und sind Wunder der Glasschneidekunst. Sonderausstellungen zu Persönlichkeiten und Techno-logien der Glasindustrie erhöhen die Attraktivität des Museums.
 


http://www.glasmuseum-weisswasser.de


Glockenhof Köbeln

Unmittelbar am Glockenhof führt der Oder-Neiße-Fernradweg vorbei. Der Hof ist die erste beziehungsweise letzte Raststätte im Freistaat Sachsen.

 

Im Museumsraum, in anderen Gebäuden und auf dem Hof befindet sich eine umfangreiche Zusammenstellung alter Gerätschaften, mit denen teilweise seit der Hofgründung gearbeitet wurde. Im Holzbackofen werden Brot und schlesischer Kuchen gebacken. Darüber hinaus können verschiedene Fleischspezialitäten probiert werden. Bei großen Hof - und Gartenführungen wird sowohl die Arbeit und das Leben der Heidebauern auf dem Glockenhof erläutert, als auch Antwort auf Fragen zur Gartengestaltung und Pflege gegeben.

 

Foto: Dietmar Jurtz


http://www.glockenhof.net


Granitabbaumuseum Königshain

Inmitten einer reizvollen Landschaft vermittelt das Museum Einblicke in die Arbeits- und Lebensbedingungen der Steinarbeiter in den Königshainer Bergen. Mit viel Liebe zum Detail eingerichtet, erfährt der Interessierte den gesamten Werdegang des Steins vom Bruch bis zur Verarbeitung als Pflaster. Besonders beeindruckend sind die rekonstruierten Stein-bearbeitungsmaschinen.

Bei einem Rundgang auf dem dazugehörigen Natur- und Abbruchlehrpfad kann man sich über einstige Produktionsstätten und alte Abbautechnik informieren sowie Einblicke in Fauna und Flora diese Landschaftsschutzgebietes erhalten.

Foto: Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund gGmbH


http://www.oberlausitz-museum.de


Handwerk- und Gewerbemuseum Sagar

Im Ortsteil Sagar der Gemeinde Krauschwitz befindet sich das Handwerk- und Gewerbemuseum. Ziel dieses Museums ist es, die historische und wirtschaftliche Entwicklung der Standesherrschaft Muskau darzustellen.

 

Die Sammlung und Ausstellung gibt einen Überblick zu den dazu notwendigen wichtigsten Gewerken, Gewerben und Industrien. Von besonderem Interesse für Besucher sind die teilweise funktionsfähigen Maschinen als wichtige Produktionsmittel der damaligen Zeit, die zu besonderen Anlässen oder nach Voranmeldung vorgeführt werden.

 

Foto: Konrad Droigk


http://www.museum-sagar.de


Heimat- und Humboldtmuseum Eibau

Das Museum befindet sich auf dem Eibauer Beckenberg, der seit Jahr-zehnten als Hausberg der Eibauer gilt. Mit 407 m erhebt sich der nach drei Seiten markant abfallende Berg etwa 50 m über der Talsohle des nahen Landwassers.

Die Beckenbergbaude mit ihrem imposanten Turm beherbergt das Heimat- und Humboldtmuseum. Durch bauliche Veränderungen innerhalb des Gebäudes besteht für die Öffentlichkeit leider keine Möglichkeit mehr, die Romantik einer Turmbesteigung zu erleben. Das Museum zeigt eine Oberlausitzer Weberstube, Weihnachtskrippen sowie eine Naturalien- und Kuriositätensammlung.

Foto: Christfried Heinrich, Museumsleiter


http://www.beckenberg.de


Heimatmuseum Dissen

Das Heimatmuseum befindet sich im 1899 errichteten ehemaligen Schul-gebäude, in unmittelbarer Nachbarschaft der Dorfkirche.

Das Museum zeichnet Bilder vom einstigen Leben der Sorben/Wenden, vom Wohnen auf dem Bauernhof, der harten Arbeit auf dem Feld, im Stall, aber auch von den Festen, Feiern und Bräuchen. Besonderer Anziehungspunkt sind die niedersorbischen Trachten. In ihrer Vielfalt und teilweisen Voll-ständigkeit sind sie einzigartig und eine Augenweide. 15 Trachtenvarianten zeigen die Kleiderordnung für jeweilige Anlässe und Situationen. Ein Teil der Ausstellung ist den sorbischen Sagen- und Märchenfiguren gewidmet.

Foto: Michael Schön


http://www.dissen-spreewald.de


Heimatmuseum Herrnhut

Thema des Museums, das in einem 1764 erbauten barocken Bürgerhaus eröffnet wurde, ist die Gründung des Ortes Herrnhut.

In einem separaten Ausstellungsteil sind Exponate zu Handwerk, Gewerbe sowie Transportmittel ausgestellt. Zu erwähnen ist eine Silberschmiede und eine "Dieselameise". Im Barockgarten steht ein typisches Herrnhuter Gartenhaus. Sonderausstellungen ergänzen die ständige Exposition. Besonders zu erwähnen sind die zwei vollständig eingerichteten Bieder-meierwohnräume einer Herrnhuter Bürgerfamilie mit Tapeten von 1840 bis 1860. Außerdem finden Sie eine Altherrnhuter Kinderstube.

Foto: Heimatmuseum Herrnhut


http://www.herrnhut.de


Heimatmuseum Neukirch(Lausitz)

In diesem Museum finden Sie Informationen und Bilder über die Entwicklung von Neukirch (Lausitz) und der Umgebung.

Besichtigen Sie die Ausstellung zur Neukircher Geschichte und wechselnde Sonderausstellungen, mit Bauernstube und Arbeitsgeräten eines Webers "Von der Weife bis zum Webstuhl".

Foto: Gemeindeverwaltung Neukirch/Lausitz


http://www.heimatmuseum.neukirch-lausitz.de


Heimatstube Groß Kölzig

In den Ausstellungsräumen der alten Dorfschule wird die Entwicklung eines Ortes im Gebiet des Muskauer Faltenbogens vom sorbisch/wendischen Runddorf zur Industriegemeinde dargestellt.

Die Erläuterung der eiszeitlichen Entwicklung des geologisch interessanten Muskauer Faltenbogens wird ergänzt durch die Darstellung der Geschichte eines Nieder-lausitzer Dorfes, das einst durch Braunkohlebergbau, Glas- und Ziegelindustrie geprägt wurde.

Foto: Jörg Kramer


http://www.gross-koelzig.de


Holländer Windmühle Straupitz(Spreewald)

Die Holländer Windmühle befindet sich in Straupitz inmitten des Spreewaldes. Sie ist die einzige original erhaltene Mühle, die drei produzierende Mühlengewerke – eine Kornmühle, eine Ölmühle und eine Sägemühle – unter einem Dach vereint. Besonders imposant ist der 17 m hohe Backsteinturm in der Bauart holländischer Windmühlen, die alle eine um 360° drehbare Mühlenkappe haben.

Nach der interessanten Besichtigung kann man das mild-nussig schmeckende Leinöl verkosten und auch mit nach Hause nehmen.

Foto: Klaus Rudolph, Straupitz


http://www.windmuehle-straupitz.de


Konrad-Zuse-Computermuseum Hoyerswerda

Die Ausstellung präsentiert anhand zahlreicher Dokumente und Exponate die Entwicklung der Rechentechnik und zugleich das Lebenswerk des "Computervaters" Prof. Dr. Konrad Zuse, der auch mehrere Jahre seines Lebens in Hoyerswerda verbrachte und Ehrenbürger der Stadt ist.

Neben der Geschichte der Zahlen und Rechentechniken können Sie sich auch u.a. mit der Lochkartentechnik der IBM und deren Funktionsweise, der Entwicklung der DDR-Rechentechnik und den Büro- und Heimcomputern ab der ersten Generation vertraut machen.

Foto: Konrad-Zuse-Computermuseum, Hoyerswerda


http://www.konrad-zuse-computermuseum.de


Kornspeicher zu Straupitz

Der Kornspeicher Straupitz steht inmitten des Oberspreewaldes zwischen der Schinkelkirche und dem Schloss Straupitz gleich am Fährhafen. Engagierte Menschen sammelten antiquarische Zeitzeugen der jahr-hundertealten Dorfgeschichte, arbeiteten sie auf und restaurierten sie.

Besucher haben die Möglichkeit, beim Töpfern zuzusehen oder es selbst zu versuchen. Natürlich kann die Keramik auch erworben werden.

In historischer, gemütlicher Umgebung können die Gäste Kaffee und selbst-gebackenen Kuchen zu sich nehmen. Im Speicherlädchen gibt es Glücks-steine für das „kleine“ oder aber auch „große“ Glück.

Foto: Kornspeicher Straupitz


http://www.kornspeicher-straupitz.de


Kraftwerk Hirschfelde

In Hirschfelde wird die Geschichte der Menschen erzählt, die das Kraftwerk entwarfen, entwickelten und errichteten und die es bedienten. Das erste sächsische Großkraftwerk ging 1911 in Betrieb und lieferte Strom bis nach Dresden, Böhmen und Schlesien.

Nach 81 Jahren ging das dienstälteste Braunkohlekraftwerk 1992 außer Betrieb. Heute zeigt es als Museum faszinierende Industriegeschichte. Das Kraftwerk Hirschfelde zeugt von Industriearchitektur, Kraftwerkstechnik und Energiemaschinenbau. Es präsentiert außerdem Exponate aus Haushalt, Hobby, Büro und Unterhaltung. Viele davon sind betriebstüchtig und können vorgeführt werden.


http://www.kraftwerk-hirschfelde.de/


Kulturhistorisches Museum Görlitz

Das Kulturhistorische Museum Görlitz präsentiert sich in drei denkmal-geschützten Gebäuden: dem Kaisertrutz, dem Reichenbacher Turm und dem Barockhaus Neißstraße 30.

Das Museum zeigt in allen drei Gebäuden Sonderausstellungen und organisiert darüber hinaus Führungen, Vorträge und Sonderveranstaltungen. Die Kunstsammlungen umfassen hauptsächlich Werke, die mit der vielgestaltigen Kunstgeschichte der Stadt Görlitz und der Oberlausitz verbunden sind.

Foto: Kulturhistorisches Museum, Görlitz


http://www.museum-goerlitz.de


Kunstgießerei & Kunstgussmuseum Lauchhammer

Das besondere Erlebnis in Lauchhammer ist die Präsentation der über 275-jährigen Tradition des Kunstgusses. Am europäischen Ursprungsort der Kunstgussherstellung können Sie Geschichte und gegenwärtige Produktion erleben.

Das Kunstguss-Museum zeigt neben dem Eisen- und Bronzebildguss auch Poteriewaren, Möbel und andere Gebrauchsgegenstände aus Metall. Einen besonderen Schatz stellt der historische Modellfundus dar, der bis an die Anfänge des Kunstgusses zurückführt. Zukünftig soll auch die reiche Industriegeschichte der Region, die bis in die 1990er Jahre von Kohle, Kohleveredelung, Eisen und Stahl geprägt war, stärker ins Blickfeld rücken.


www.kunstguss.de


Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus

Das Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus beherbergt - angefangen vom Dresdner Expressionismus bis zur jüngsten Vergangenheit - an die 16.400 Werke aus den Gattungen Malerei, Skulptur, Grafik, Fotografie und Plakat. Das Ausstellungsprogramm mit jährlich etwa zehn bis zwölf Wechsel-ausstellungen in Form von Personal- oder thematisch gebundenen Präsentationen erstreckt sich von der klassischen Moderne bis zur zeitgenössischen Kunst, in der die Fotografie am stärksten vertreten ist.

Das Dieselkraftwerk, ein charmantes Klinkergebäude der zwanziger Jahre, wird derzeit zum Museum umgerüstet. Am 8. Mai 2008 soll hier die feierliche Eröffnung stattfinden und der Museumsbetrieb anlaufen.

Foto: Marlies Kross, Theaterfotografin


http://www.museum-dkw.de


Lessing-Museum Kamenz

Zu den wichtigsten kulturellen Orten in Sachsen gehört das 1931 einge-weihte Lessinghaus in Kamenz, das neben dem Lessing-Museum auch die Stadtbibliothek mit Kinderbücherei beherbergt.

Die Dauerausstellung informiert über den ungewöhnlichen Lebensweg und das Werk sowie die Wirkung des Fabel-Dichters, Literaturkritikers, Theater-autors, Übersetzers und Gelehrten. Für Schulklassen und Reisegruppen gibt es verschiedene Führungen und Seminare, die sich mit dem Theater, der Biografie Lessings und mit seinen Fabeln, Dramen sowie Schriften beschäftigen.

Foto: Foto-Steinborn


http://www.lessingmuseum.de


Luftfahrttechnisches Museum Rothenburg

Das Luftfahrttechnische Museum Rothenburg bietet allen an Luftfahrt und Technik Interessierten, aber auch denjenigen, die einfach nur neugierig auf das Abenteuer Luftfahrt sind, einen umfangreichen Einblick in die Welt der Fliegerei.

In der Ausstellungshalle und der Freifläche sind Triebwerke, Rettungs-einrichtungen, Flugzeuge und Hubschrauber zu besichtigen. Die Sammlung umfasst die wichtigsten Flugzeuge des Ostens. Einige Flugzeuge sind mit einer Besucherbühne versehen, so dass ein Blick in die Kabine geworfen werden kann. In einer MiG-21 oder in einem Hubschrauber kann man selbst Platz nehmen.

Foto: Luftfahrttechnisches Museum, Rothenburg


http://www.luftfahrtmuseum-rothenburg.de


Museum "Kirche zum Heiligen Kreuz" - Zittauer Fastentücher

Das Kleine Zittauer Fastentuch (1573) zeigt eine monumentale Kreuzigungsszene, umrahmt von mehr als 30 Symbolen der Leidensgeschichte Jesu, und ist das einzige des sogenannten Arma Christi Typs in Deutschland. Weltweit sind nur 6 Fastentücher erhalten geblieben.

Das große Zittauer Fastentuch (1472) ist eine in Deutschland einzigartige riesige Bilderbibel mit 90 Motiven aus dem Alten und Neuen Testament.

Foto: René Egmont Pech


http://www.zittauer-fastentuecher.de


Museum der Fotografie Görlitz

Das in privater Vereinsträgerschaft befindliche Museum ist der bedeuten-den Görlitzer Fotoindustrie und seinen Fotografen gewidmet. Die Beletage des Vorderhauses zur Straßenseite hin schmücken die überlebensgroßen Büsten der Haupterfinder Talbot, Daguerre und Niépce. Das Museum bietet einen Einblick in die Geschichte und Kunst des Fotografierens.

 

Angeschlossen ist ein umfangreiches und öffentlich nutzbares Archiv sowie eine Pension mit individuellen Übernachtungsmöglichkeiten im Haus.

 

Foto: Hans Brettschneider


http://www.fotomuseum-goerlitz.de


Museum der Stadt Weißenberg

Die „Alte Pfefferküchlerei“ wurde um 1645 als Fachwerkständerhaus an der Südseite des Marktplatzes der Stadt Weißenberg wieder errichtet und ist heute das einzige museal genutzte technische Denkmal des Pfeffer-küchlerhandwerks in Europa und darüber hinaus.

Das heutige Museum zeigt die sozial-ökonomische Entwicklung der Festtagsbäckerei aus dem 17. bis 20. Jahrhundert. Dazu gehören der Laden, die Backstuben mit den historischen Handwerksgeräten und das Backhaus mit der offenen Knüppelesse. Eine Gewürzkammer, Wohnräume und eine Ausstellung zur geschichtlichen Entwicklung der Pfefferküchlerei sind ebenfalls zu besichtigen. Und natürlich gibt es auch viele bunte Pfeffer-kuchen sowie Pfefferkuchenhäuser zu sehen.

Foto: Museum der Stadt Weißenberg


http://www.museum.stadt-weissenberg.de


Museum der Westlausitz Kamenz

Das Museum der Westlausitz ist ein regionales Landschaftskundemuseum, das Sammlungen zur Zoologie, Geologie, Botanik, Archäologie und Kultur-geschichte beherbergt.

Das Elementarium (Ausstellung) ist das Museum zum Anfassen. Auf einer Expedition durch sechs Themenwelten können Sie sich auf die Spur der bedeutendsten Landschaftsgestalter der Erde begeben.

Im Sammelsurium (Schaumagazin) können Sie Archäologen, Biologen und Geologen bei der Arbeit über die Schulter schauen.

Foto: Museum der Westlausitz, Kamenz


http://www.museum-westlausitz.de


Museum Eisenhüttenwerk Peitz

Eingebettet in einer in Deutschland einmaligen Teichlandschaft steht das in der Mitte des 16. Jahrhunderts gegründete Eisenhütten- und Hammer-werk – ein einzigartiges technisches Denkmal, in dem originale Hütten-technik aus dem 19. Jahrhundert erlebt werden kann.

Das Gebäude besteht aus drei Teilen. In der Mitte befindet sich die historische Hochofenhalle von 1809/10 (älteste funktionstüchtige Eisenhütte Deutschlands) mit den noch funktionstüchtigen Kupolöfen, links das neue Fischereimuseum (in der ehemaligen Formerei) und rechts das Hüttenmuseum (in der ehemaligen Mechanischen Werkstatt) mit der Dauerausstellung zur Peitzer Industriegeschichte. Zu besonderen Anlässen wird die alte Gießereitechnik zu Schauvorführungen in Gang gesetzt.

Foto: R. Behnisch


http://www.peitzer-huettenwerk.de


Museum Margarethenhütte Großdubrau

Besuchen Sie das einzigartige Museum "Margarethenhütte" in Großdubrau. In ihm erhalten Sie einen Einblick in die umfangreiche Chronik der Geschichte der "Margarethenhütte" als älteste Fertigungsstätte von techni-scher Keramik in Deutschland.

Sehen Sie die verschiedenen Arten und Entwicklungsstufen von Elektro-porzellan und anderer keramischer Produkte. Verfolgen Sie die einzelnen Produktionsstufen bei der Porzellanherstellung.

Foto: Sylvio Dittrich, Dresden


http://www.museum-mhuette.de


Museum Pfefferkuchen-Schauwerkstatt Pulsnitz

Fahren Sie doch mit Ihrer Familie zur Pfefferkuchenstadt Pulsnitz und probieren Sie das Handwerk selbst aus. Die Pulsnitzer Bürger besitzen seit 1558 das Privileg, Pfefferkuchen backen zu dürfen. Die daraus erwachsene Handwerkstradition hat sich bis heute erhalten und ist damit einzigartig in Deutschland.

Acht Pfefferküchlereien und eine Lebkuchen GmbH produzieren das ganze Jahr Pfefferkuchen in Pulsnitz und verleihen ihrer Stadt den Beinamen "Pfefferkuchenstadt". Rezepte werden über Generationen weitergegeben und garantieren heute beste Qualität. Da jeder Bäcker der Pfefferküchlereien das eine oder andere Geheimnis nicht verraten möchte, bekommen Sie selten bis gar nicht die Möglichkeit, einem Bäcker über die Schulter zu schauen.

Jedoch gibt es in Pulsnitz ein Museum das den ungefähren Eindruck einer Pfefferküchlerei um 1900 mit Maschinenbetrieb und Handausstattung vermittelt. In diesem Museum haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, Ihre eigenen Pfefferkuchen zu backen.

Einige Pfefferküchlereien stellen hierzu ein wenig Teig aus der eigenen Backstube zur Verfügung.
Pulsnitz hat außer den Pfefferküchlereien noch eine seltene Handwerkskunst zu bieten. In der seit 1739 arbeitenden Manufaktur, welche vermutlich die Älteste in ganz Deutschland ist, kann man dem Blaudrucker Alfred Thieme über die Schulter schauen. Die Werkstatt zeigt den originalen Blaudruck unverfälscht in seiner ursprünglichen Tradition mit einer breiten Mustervielfalt.


http://www.pfefferkuchen-schauwerkstatt.de


Museum Schloss Klippenstein Radeberg

Wegen der Lage auf einer keilförmigen Felsklippe wurde der Bau "Schloss Klippenstein" genannt. Besonders beeindruckend ist die verwinkelte Anlage auf Schloss Klippenstein in Radeberg. Es entstand ein Dreiflügelbau mit Innenhof und einer Reitertreppe als Aufgang vom unteren Schlosshof, die ihren ritterlichen Benutzern ein Höchstmaß an Komfort boten.

Die Vorburg mit Torhaus und Rentnerei ergänzen die Anlage. An die alte Burgzeit erinnert der stark verkleinerte Schlossteich und als Baudetail der "Eulenturm" mit anschließenden Umfassungsmauern. Dieses Mauerwerk wurde 1997/98 umfangreich saniert und der Eulenturm für Besucher begehbar gemacht. Der in heutiger Zeit ungenutzte Schlossgarten ist aus einem ummauerten Zwinger entstanden.

Foto: Schloss Klippenstein, Radeberg


http://www.schloss-klippenstein.de


Museumsgehöft Schrotholzhäuser Erlichthof Rietschen

Wie ein Lausitzer Heidehof ausgesehen haben könnte, wird in der Erlicht-hofsiedlung Rietschen gezeigt.

Denkmalgeschützte Schrotholzhäuser aus Orten, die dem Braunkohle-tagebau weichen mussten, wurden in der kleinen Siedlung originalgetreu wieder aufgebaut und sind heute Heimstätte für Museen, Schauwerkstätten, Gastronomie und Kunsthandwerk.

Foto: Hagen Rüger


http://www.erlichthof.de


Museumshof Großkoschen

Auf dem Museumshof Großkoschen, unmittelbar am Erholungsgebiet Senftenberger See gelegen, werden Kinder und Eltern um über 100 Jahre in der Zeit zurück versetzt. Besucher können die Herstellung von Leinen, von der Aussaat des Flachses bis zum Weben des Tuches verfolgen und eine Grützmühle von 1820 besichtigen.

Besonderer Anziehungspunkt für Kinder sind die zahlreichen Tiere.

Wer möchte kann auch selbst mal Hand anlegen, beim Dreschen des Getreides oder Mahlen des Korns. Zum Abschluss kann selbstgebackenes Brot, frisch aus dem Steinbackofen, probiert werden.

Foto: Museumshof Großkoschen


http://www.museumshof-grosskoschen.de


Niederlausitzer Heidemuseum im Schloss Spremberg

Das Museum widmet sich der Regionalgeschichte, Volks- und Naturkunde in der Niederlausitz.

Als ständige Ausstellungen und Sammlungen zeigt das Museum: Regional- und Schlossgeschichte, Volkskunde, Industriegeschichte, Naturkunde sowie Leben und Werk des in Spremberg geborenen Schriftstellers Erwin Strittmatter.

Foto: Eckbert Kwast


http://www.heidemuseum.de


Niederlausitzer Sorbisches Dorfmuseum Bloischdorf

Das Museum befindet sich in der rekonstruierten historischen Guts-scheune aus dem Jahre 1880. Die Besucher erwartet eine Ausstellung zur historischen Hauslandschaft und zum ländlichen Leben, Wohnen und Arbeiten unter besonderer Berücksichtigung der sorbischen Kultur, des sorbischen Siedlungsgebietes in der Niederlausitz, bereichert durch wechselnde Sonderausstellungen und Veranstaltungen.

 

Besonderes Besucherinteresse gilt dem historischen Steinbackofen an der Museumsscheune, wenn dort zu besonderen Anlässen das begehrte Bauernbrot oder andere traditionelle Leckereien - wie zu Großmutters Zeiten - gebacken werden.

 

Foto: Archiv Museumsverein Bloischdorf


http://www.bloischdorf.de


Ostereiermuseum Sabrodt

Alles rund ums Ei - sorbisch und weltweit: In der Sammlung in Sabrodt bei Spremberg gibt es viel Wissenswertes und Interessantes rund ums Ei zu erfahren. Ostereier aus vielen Teilen der Welt, die von verschiedenen Mitgliedern des Lausitzer Heimatvereins e. V. seit 1971 gesammelt wurden, kann der Besucher im Ostereiermuseum in Sabrodt bestaunen. Die vier sorbischen und andere Eiermaltechniken kann man hier nicht nur anschauen, sondern auch in Kreativkursen erlernen.

Zu sehen gibt es außerdem noch einen Erlebnishof und die 1. Schmunzel-galerie im Lausitzer Seenland.

Foto: Ostereiermuseum


http://www.ostereiermuseum.de


Reiterhaus Neusalza-Spremberg

Den Namen "Reiterhaus" - es ist eines der ältesten Umgebindehäuser der Oberlausitz - verdankt das in seinem ursprünglichen Zustand erhaltene Baudenkmal seinem Hauszeichen, einer hölzernen Reiterfigur am Giebel des Westflügels.

Das im siebzehnten Jahrhundert erbaute Museum zeigt originale Arbeitsgeräte und Einrichtungsgegenstände aus dem neunzehnten Jahrhundert.

Foto: Lothar Neumann


http://www.reiterhaus.de


Schauanlage und Museum der Granitindustrie Haselbachtal

In dem seit Jahrzehnten stillgelegten Steinbruchbetrieb der ehemaligen Firma August Niethe in Häslich (Ortsteil der Gemeinde Haselbachtal) entstand eine Schauanlage und ein Museum über die Geschichte der Granitindustrie in der westlichen Oberlausitz..

Zu besichtigen sind eine komplett eingerichtete Steinbruchschmiede, eine Zimmerei und eine Kompressorenstation. Prinzipiell sind alle Maschinen, Geräte und technischen Anlagen in funktionstüchtigem Zustand aufgebaut.

Foto: Steinbruchmuseum, Haselbachtal


http://www.steinbruchmuseum.de


Schlesisches Museum zu Görlitz

Das Schlesische Museum eröffnete Im Jahre 2006 seine ständige Ausstellung im Schönhof. Der prächtige Renaissancebau am Görlitzer Untermarkt beherbergt ein modernes Museum mit 2000 qm Ausstellungsfläche. Kunsthandwerk aus fünf Jahrhunderten, Gemälde und Grafik, Dokumente und Gegenstände aus dem Alltagsleben führen den Besuchern die reiche Kulturgeschichte Schlesiens vor Augen.

Das Schlesische Museum möchte ein Ausgangspunkt für die Reise in die Vergangenheit Schlesiens und - mit seinem Sitz an der deutsch-polnischen Grenze – in die Gegenwart dieser europäischen Region sein.

Foto: Udo Meinel, Berlin


http://www.schlesisches-museum.de


Schloss und Festung Senftenberg

Die Renaissanceanlage inmitten des Senftenberger Schlossparks war bis 1815 Sachsens Festung zum Schutze Dresdens im heutigen Brandenburg. Aus einer mittelalterlichen Burg hervorgegangen, ist das militärhistorische Bauwerk eine Rarität unter den Festungsanlagen Deutschlands. Heute beherbergt das imposante Denkmal Ausstellungen zur Historie von Burg und Festung sowie der Regional- und Industriegeschichte im Lausitzer Seenland.
Als wertvolle Abteilung stellt sich die „Kunstsammlung Lausitz“ mit Malerei, Grafik, Plastik von Lausitzer Künstlern oder Lausitzer Thematik des 20. und 21. Jahrhunderts dar.


http://www.museum.osl-online.de


Slawenburg Raddusch

Südlichwestlich des Dorfgebietes Raddusch wurde innerhalb der ursprünglich für den Bergbau vorgesehenen Flächen eine slawische Burgwallanlage ausgegraben.

Dem Besucher eröffnet sich der Burgwall als Stätte der Ur- und Frühgeschichte im Gebiet der Slawen. Der nun hohle Wall beherbergt Ausstellungen zur "Archäologie in der Niederlausitz" sowie Konferenzräume und eine Gaststätte. Die Slawenburg ist eine der interessantesten Ausstellungen im Spreewald.

Foto: Petra Petrick


http://www.slawenburg-raddusch.de


Sorbisches Kulturzentrum Schleife

Die Region um Schleife ist - was die Sprache, Traditionen und Trachten angeht, eine der vier Folkloreregionen der Sorben in Deutschland. Um diese Besonderheit zu sichern und zu würdigen, wurde 1997 das Sorbische Kulturzentrum (SKC) in Schleife errichtet. Es dient der Bewahrung und Pflege der sorbischen Sprache, ihrer Kultur, ihres Brauchtums und Handwerks.

 

Eine umfangreiche Trachtenpuppensammlung zur Schleifer Tracht zeigt bei mehr als 100 Puppen zwischen 25 und 100 cm Größe in über 60 detailgetreuen Ankleidevarianten die große Vielfalt der Tracht der Schleifer Sorbinnen.

 

Foto: Sorbisches Kulturzentrum, Schleife


http://www.sorb-kulturzentrum.de


Sorbisches Museum Bautzen

Das Sorbische Museum befindet sich im ehemaligen Salzhaus auf der Ortenburg 3 in Bautzen.

Die selbständige Einrichtung widmet die ständige Ausstellung der geschichtlichen Entwicklung der Sorben in der Ober- und Niederlausitz. Neben einer Ausstellung zur sorbischen Literatur werden auch sorbische Volkstrachten aus allen einst bestehenden Trachtenregionen der Lausitz gezeigt.

Das museumspädagogische Kabinett mit seiner Exposition „Kindheit früher und heute“ sowie zahlreiche interaktive Angebote für junge Besucher sind besondere Anziehungspunkte.

Foto: Sorbisches Museum, Bautzen


http://www.museum.sorben.com


Spreewald-Museum am Topfmarkt Lübbenau

In diesem markanten Gebäude, durch dessen Tor schon Theodor Fontane fuhr, begeben Sie sich auf eine Zeitreise durch die Geschichte des Spreewaldes und seiner Bewohner. Sie erfahren Spannendes über die Anfänge der slawischen Besiedlung, der Gründung von Städten, dem Leben in unserem „Pusch“, von Handwerk und Gewerbe und der Entwicklung des Fremdenverkehrs. Können Sie sich vorstellen, welche berühmten Menschen den Spreewald schon besuchten, als das Auto noch nicht erfunden war? Im Torhaus Lübbenau erfahren Sie es. Ein Höhepunkt ist die jährliche Ostereiermesse im Frühjahr. Die Expositionen im Torhaus werden mit dem Freilandmuseum Lehde komplettiert.


http://www.museum.osl-online.de


Staatliches Museum für Naturkunde Görlitz

Naturnah gestaltete Dioramen zeigen Lebensräume der Oberlausitz mit ihren typischen Pflanzen und Tieren – von den Kiefernheiden im Norden bis in das Zittauer Gebirge im Süden.

Worauf die Lausitz gebaut ist, erklärt die Geologie-Ausstellung. Wer es exotisch liebt, ist in der Regenwald- und Savannenausstellung gut aufgehoben. Das Vivarium ergänzt die Ausstellungen durch lebende exotische und einheimische Tiere.

Moderne Ausstellungen auf über 1200 m² Fläche mit Spielbereichen, multimedialen, interaktiven Lernangeboten und Videofilmen machen den Museumsbesuch zu einem Erlebnis – besonders für Familien.

Foto: Staatliches Museum für Naturkunde Görlitz


http://www.naturkundemuseum-goerlitz.de


Stadt- und Regionalmuseum Schloss Lübben

Im modernen Schloss in Lübben befindet sich ein lebendiges Museum: ein Museum zum Sehen - Anfassen - Mitmachen, zum Schmunzeln und Nachdenken, zum Erinnern an die Geschichte einer über 850 Jahre alten Stadt in der Niederlausitz.

Die Ausstellung des Museums konzentriert sich auf die Darstellung Niederlausitzer Geschichte, Kunst und Kultur, insbesondere der Stadt und des Altkreises Lübben. Ein interaktives Stadtmodell veranschaulicht die alte Residenzstadt des Markgrafentums Niederlausitz.

Das Spreewaldmodell und eine Ausstellung zur Ur- und Frühgeschichte erweitern den Einblick in die Region.

Foto: Museum im Schloss Lübben


http://www.schloss-luebben.de


Stadtmuseum Bautzen

Als "Alterthumsmuseums der Stadt Bautzen" 1869 eröffnet, wurde das heutige Stadtmuseum im Jahr 1912 als "Provinzialmuseum der sächsischen Oberlausitz" neu eröffnet. 1991 erfolgte die Umbenennung in "Stadtmuseum Bautzen - Regionalmuseum der sächsischen Oberlausitz".

Aufgrund des umfangreichen und bedeutenden kunst- und kulturhistorischen Sammlungsbestandes besitzt das Stadtmuseum Bautzen regionale und überregionale Bedeutung. Nach mehreren Jahren Umbau ist die Neueröffnung im Mai 2009.


http://www.bautzen.de


Städtische Museen Zittau

Zu den Städtischen Museen Zittau gehören das Stadtmuseum auf der Klosterstraße 3 und das Museum für Geologie der Südoberlausitz „Dr. Curt Heinke“ auf der Kirchstraße 13. Das Stadtmuseum befindet sich in dem 1268 gegründeten Franziskanerkloster. Die Exponate dieses Museums sind hauptsächlich auf den Besitz der alten Zittauer Ratsbibliothek und der 1854 gegründeten „Pescheckschen Altertumssammlung“ begründet.
 
Außerdem werden seit 1937 weitere Einzelsammlungen gezeigt. So z.B. eine große stadtgeschichtliche Sammlung, volkskundliche Gegenstände der Oberlausitz mit ihren heimischen Handwerk, bildende Kunst, Numismatik, Militaria und auf breitem Raum Kunsthandwerk verschiedener Epochen und Stilrichtungen. Jährlich werden Sonderausstellungen gezeigt.
 
Das Museum der Geologie der Südoberlausitz wurde nach seinem Gründer Dr. Curt Heinke benannt und zeigt die erdgeschichtliche Entwicklung der Region. Neben zahlreichen Fossilien und Zeugnissen der Ur- und Frühgeschichte beherbergt das Museum auch eine große Gesteins- und Mineraliensammlung.


http://museen.smwk.sachsen.de


Volkskunde- und Mühlenmuseum Waltersdorf

Das Museum zeigt die Geschichte des Mühlenbetriebes. Zu besichtigen sind neben der Mühle und den Mühlenräumen Einrichtungsgegenstände, die die Wohn- und Arbeitsweise der Handweber um 1800 veranschaulichen. Auch ein funktionstüchtiger Handwebstuhl wird vorgeführt.

In dem oberen Mühlenraum werden "Mühlenmärchen" für Kinder erzählt.

Foto: Volkskunde- und Mühlenmuseum Waltersdorf


http://www.volkskunde-muehlenmuseum.de


Völkerkundemuseum Herrnhut

Das Museum bietet dem Besucher Einblicke in das Leben, die Geschichte und die Kulturen der Völker verschiedener Kontinente. Herrnhuter Missionare der Evangelischen Brüder-Unität wollten anhand von Mitbringseln aus allen Gebieten der Erde den Angehörigen zu Hause zeigen, wie Menschen in anderen Regionen leben, wohnen, sich ernähren, kleiden und schmücken.

In der gegenwärtigen Dauerausstellung des Völkerkundemuseums werden historische Kulturen der Indianer Nord- und Südamerikas, der Inuit (Eskimos) Grönlands, Labradors und Alaskas sowie ver-schiedener Bevölkerungsgruppen Surinames vorgestellt.

Foto: Völkerkundemuseum, Herrnhut


http://voelkerkunde-herrnhut.de


Weberstube Jonsdorf

Die private Weberstube befindet sich im Erdgeschoss eines über 200 Jahre alten bewohnten Umgebindehauses, dessen einzigartige Bauweise vorgestellt wird.  Der Besucher erhält einen Einblick in das Leben der Oberlausitzer Leineweber durch das Erläutern des Handwerks an originalen Techniken wie dem Handwebstuhl aus dem 18. Jahrhundert.

Neben der Flachsaufbereitung werden das Handspinnen mit Spindel und Spinnrad sowie das Zwirnen, Spulen, Schären und Weben vorgeführt.

Foto: Weberstube Jonsdorf


http://www.weberstube-jonsdorf.de


Weißgerbermuseum Doberlug-Kirchhain

Foto: Weißgerbermuseum, Doberlug-Kirchhain
 


http://www.weissgerbermuseum.de/


Wendisches Museum Cottbus

In dem vollständig restaurierten Bürgerhaus wurde 1994 die Ausstellung zur Geschichte der Sorben eröffnet. Im Mittelpunkt steht die Niederlausitz. In 15 Ausstellungsräumen zeugen wendische Trachten und Stickereien, Exponate zu den Themen Musik, Literatur und Schrifttum, Volkskunst und bildender Kunst, Vor- und Frühgeschichte sowie Religion vom kulturellen Reichtum des kleinen sorbischen/wendischen Volkes.

Das Wendische Museum hat in den zurückliegenden Jahren die größte niedersorbische Trachtensammlung der Lausitz zusammengetragen.

Foto: Werner Meschkank


http://www.wendisches-museum.de